Trug und Schein: Ein Briefwechsel

30. Oktober 1942

[421030–2‑1]

14.)

Frei­tag, am 30. Okto­ber 1942. Am Abend.

Mein [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter Du! Mein Herzensmannerli!

Fei­er­abend habe ich nun. Die Uhr zeigt 20 Minu­ten nach 800 [Uhr]. Bin doch eben aus dem Wänn­lein gestie­gen, Du! nach­dem [sic] wir schon den zwei­ten Nach­mit­tag andau­ernd mit Was­ser und Sei­fe zu tun hat­ten! – ja [sic], […]

28. Oktober 1942

[421028–1‑1]

Mitt­woch, den 28. Okt. 1942

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Gleich wird Fei­er­abend sein. Es ist eben eine klei­ne Atem­pau­se – so atem­los geht es im übri­gen nicht zu – und ich nüt­ze sie, den Boten an Dich zu begin­nen. Bist um die­se Stun­de eben auch im Dienst, einem schö­ne­ren als Dein Man­ner­li. Aber ich nei­de ihn Dir […]

28. Oktober 1942

[421028–2‑1]

12.)

Mitt­woch, am 28. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Schät­ze­lein Du! Gelieb­ter [Roland]!

Aber nun kom­me ich doch ganz schnell zu Dir, mein Schät­ze­li. Bin doch so beschäf­tigt gewe­sen den gan­zen Tag und konn­te es doch gar­nicht erwar­ten, bis ich end­lich bei Dir sit­zen kann. Ach Du! Hast mich ja heu­te so, so froh […]

14. Februar 1942

[420214–2‑1a] 7.* Sonn­abend, am 14.II. 1942. Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du lie­ber, liebs­ter [Roland]! Es ist vor­mit­tags 10 Uhr, Herz­lieb! Eben war der Post­bo­te da, er brach­te mir 2 Brie­fe von Dir. Ach Du! Ich habe mich doch soo sehr gefreut! Her­ze­lein!! Nun weiß ich wie­der, wo Du weilst und was Du treibst. Ich habe mir doch […]

04. September 1940

[400904–2‑1] O. — Mitt­woch, am 4. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]! Heim­lich hat es mir doch Spaß gemacht zu lesen, wie mein lie­ber, gro­ßer Jun­ge ver­schämt und wohl dar­auf bedacht ist, daß nie­mand sei­ne ver­lieb­te Anre­de liest. Du! Es ist aber gut so, wie Du es hältst. Was wis­sen denn Freun­de um die­se Worte […]

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