Kameradschaft

05. Dezember 1941

[411205–2‑1] Frei­tag, am 5. Dezem­ber 1941. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Heu­te ist aber ein trü­ber Tag! Man könn­te doch von 3 Uhr an, jetzt, schon Licht bren­nen. So recht ein Tag zum Daheim­blei­ben und – Du!! zum Lieb­ha­ben; ich möch­te sooo ger­ne wie­der ein­mal mit Dir zusam­men solch trü­ben Tag erle­ben, wo es uns garnicht […]

03. Dezember 1941

[411203–2‑1] Mitt­woch, am 3. Dezem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, gutes Man­ner­li! Mein Herz­lieb! Abends ist mei­ne Zeit gekom­men, da ich wie­der ganz bei Dir sein kann. Mitt­woch ist, Kin­der­s­char­tag. Heu­te hat­te ich ver­spro­chen, daß wir Kas­perlthea­ter spie­len. ¾ 3 [Uhr] klin­gelt es schon unten. „Frau [Nord­hoff]! wir sind da mit dem Thea­ter!“ Und so muß­te ich […]

07. November 1941

[411107–1‑1] Mög­li­che Schlag­wor­te: Hil­des Erkäl­tung, Rolands Senk­fuß, Berg­stei­gen, Rolands Mut­ter [Salo­ni­ki] Frei­tag, den 7. Novem­ber 1941 Herz­lie­bes Schät­ze­lein! Gelieb­te, Du! Mei­ne lie­be [Hil­de]! [Ich] Kann nun mei­nem Herz­lieb nur aus der Fer­ne hel­fen bei sei­ner Krank­heit. Ach Du! Ich weiß, daß ich Dir auch damit hel­fen kann. Das böse Gigi­häl­schen [sic] mußt immer fein in acht […]

4. November 1941

[411104–1‑2] [Salo­ni­ki] Diens­tag, den 4. Novem­ber 41 Her­ze­lein Du! Mein lie­bes teu­res Weib! Ein klein wenig mehr Geduld hät­te das Man­ner­li nur haben dür­fen: heu­te kam doch der lie­be, lie­be Bote vom Mon­tag, den ich ver­miß­te. Er war beklebt hin­ten­drauf mit so put­zi­gen For­men, daß ich erst arg­wöhn­te, er sei geöff­net wor­den. Aber, die For­men ablö­send, erkannte […]

28. Oktober 1941

[411028–2‑1] Diens­tag, am 28. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter!!! Nach­mit­tag ist [es], ich bin mit mei­ner Haus­ar­beit fer­tig und set­ze mich erst ein Stünd­chen zu Dir, ehe ich mei­ne übri­gen Pflich­ten erle­di­ge; als da sind: noch 3 Brie­fe schrei­ben, an Hell­muth. Du! Ich hat­te in der Zeit noch­mal bei Mut­ter in K. angefragt […]

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