14. Juli 1942

[420714–2‑1]

Diens­tag, am 14. Juli 1942.

[Roland]! Liebs­ter [Roland] mein!!! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du bist zu mir gekom­men! Bist doch wahr­haf­tig selbst zu mir gekom­men!

Mein [Roland]!

Du!!!!! Du!!!!! Du !!!!! !!!!! !!! Oh Schät­ze­lein!

Wie habe ich sehn­süch­tig aus dem Fens­ter geschaut heu­te früh, bin schon vor sie­ben Uhr auf den Markt gegan­gen, damit ich daheim sei, wenn der Post­bo­te käme. Wei­ter­le­sen!

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26. September 1941

T&Savatar[410926–2‑1]

Frei­tag, am 26. Sep­tem­ber 41.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter!!

Du sitzt im Zuge, schickst viel­leicht gera­de jetzt auch Dei­ne Gedan­ken zu mir – Du! Ach Du! Wie könn­te es wohl anders sein? Du mußt so wie ich zurück­den­ken – zurück an unser uner­meß­li­ches Glück, an die köst­li­chen Stun­den innigs­ter Ver­bun­den­heit und heim­lichs­ter Trau­te – mein gelieb­ter [Roland]! O Du!!! Es ist mir heu­te noch kei­ne Minu­te schmerz­lich zum Bewußt­sein gekom­men, daß Du nun wie­der fort von mir bist – nicht schmerz­lich, son­dern ganz tief im Inners­ten froh und beglückt und ruhig kann ich an Dich den­ken. Wei­ter­le­sen!

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20. August 1941

T&Savatar[410820–1‑1]

Mitt­woch, den 20. August 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Hol­de, Gelieb­te mein!

Wirst [Du] denn glück­lich wie­der heim­sein [sic] von der Hams­ter­fahrt? Mor­gen wer­de ich es wis­sen. Acht Tage sind wir ja im Kalen­der immer zurück im Wis­sen von­ein­an­der. Und die­ser Bote wird schon kei­ne Ant­wort mehr fin­den – Du! Du!!! Höchs­tens münd­li­che! Oh Herz­lieb!!! Auf münd­li­che Ant­wort freue ich mich doch soooooo sehr! Dar­auf bin ich doch ganz begie­rig!!! Bist Du es auch? Weißt, ich bin es mehr – auf die Ant­wor­ten von Dei­nem zucker-zucker­sü­ßen Herz­mün­chen! Oh Gelieb­te!!! Bald wird es mir wie­der ganz, ganz nahe sein! Wei­ter­le­sen!

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18. August 1941

T&Savatar[410818–1‑1]

Mon­tag, den 18. August 1941

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!!

Für Dei­nen lie­ben Boten vom Diens­tag sei recht, recht lieb bedankt. Es ist mir so lieb zu wis­sen, daß Du mich in mei­nem Sor­gen ver­stan­den hast, daß Du mitra­ten hilfst in uns[e]rem Her­zens­an­lie­gen. Ich habe es nicht anders erwar­tet, Gelieb­te! So gewiß Du sein darfst, daß mei­ne vor­ge­tra­ge­nen Sor­gen kei­ne Aus­flucht und kein Aus­wei­chen sind, so bin ich es dar­über, daß Du nicht kurz­sich­tig und schmol­lend die Erfül­lung un[e]sres Her­zens­wun­sches über­ei­len willst. Wei­ter­le­sen!

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15. November 1940

Beethoven Letronne
Der Angriff gegen Coven­try wur­de von der NS-Regie­rung als Ope­ra­ti­on Mond­schein bezeich­net. Bild: Lud­wig van Beet­ho­van, 01.01.1814, Kom­po­nist von der Mond­schein­so­na­te, Por­trait von Lou­is René Let­ron­ne, Bild: Joh­ney, über Wiki­me­dia Com­mons, 11.2015.
[401115–1‑1]

Frei­tag, den 15. Novem­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te! Hol­de mein!

Du! Wie schön eine Voll­mond­nacht ist im Novem­ber, dazu hat­te ich ver­gan­ge­ne Nacht Gele­gen­heit, es zu bewun­dern. Mußt wis­sen, auf den Win­ter zu und den Win­ter über steht der Mond bedeu­tend höher am Him­mel als im Som­mer, gera­de umge­kehrt, wie sich die Son­ne ver­hält. Man kann dann nachts einen [sic] rich­tig ins nächt­lich mond­lich über­setz­ten Som­mer­tag erle­ben. Von Zeit zu Zeit über­zog sich der Him­mel, der Sturm blies, wenn auch schon etwas schwä­cher, und im Nor­den wet­ter­leuch­te­te es aus dicken Wol­ken­bal­len. So aller 2 Stun­den weck­te uns die Alarm­klin­gel – bis auf ein Mal waren die Leu­te ver­geb­lich an ihren Geschüt­zen. Die Eng­län­der hat­ten es auf Ber­lin abge­se­hen und flo­gen über uns hin­weg nur an. Heu­te brauch­ten wir erst um 9 Uhr uns zu erhe­ben, da warst schon längst aus den Federn. Wei­ter­le­sen

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