01. Juli 1941

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Diens­tag, den 1. Juli 1941

Mein Herz­lieb! Mein Liebs­tes, Bes­tes auf der Welt!

Du! Ges­tern konn­te ich doch gar kei­nen Boten abschi­cken, und heu­te wird’s nur ein Kur­zer. Ob ich Dich ver­ges­sen habe? Gelieb­te!!! Was gibt es in die­ser Welt, wor­über ich Dei­ner ver­ges­sen könn­te, des Liebs­ten und Bes­ten und Köst­lichs­ten, das ich erlan­gen konn­te? Oh, nie­mals, nim­mer­mehr!! Du!!!! Der Geburts­tags­mann hat doch die gan­ze Zeit gebraucht – einem ande­ren hät­te ich gut­wil­lig Dei­ne Zeit auch nicht abge­tre­ten! Du! Ich habe Dich sooo lieb – und ich möch­te Dich doch so ganz sehr lieb­ha­ben – Du!! Liebs­te! Wo bist Du denn eben? Ich muß Dich doch erst mal ganz sehr drü­cken! – oh, ganz nahe Dich bei mir füh­len!! – oh, ganz eins sein mit Dir!! Lip­pe an Lip­pe, Herz an Herz – und – – Du!!! Du!!!!! Alles Seh­nen gestillt! Herz­lieb!!! Herz­lieb!!!!! Oh, wie glück­lich bin ich mit Dir! Ich kann ohne Dich nicht mehr sein! Bei Dir fin­de ich Ruhe und Erfül­lung allen Seh­nens. Wei­ter­le­sen

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