10. Dezember 1940

Bild: Eine Fami­lie hört 1933 gemein­sam Radio (AP Archiv), aus: Bar­ba­ra Weber, Schwer­punkt­the­ma: “Der Füh­rer spricht”. Die Rol­le des Rund­funks im Natio­nal­so­zia­lis­mus, Deutsch­land­funk, 24.10.2013. 12.2015.

[401210–2‑1]

Diens­tag, am 10. Dezem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Roland]!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Der Füh­rer hat gespro­chen! Und auch ich saß, gleich Dir am Laut­spre­cher. Unten bei der Mut­ter K.. Wir — Mutsch und ich — haben gleich mit unten geges­sen. Wie einst, weißt Du noch? Ganz gebannt habe ich gelauscht, Du! Es geht uns ja so viel an, was er uns zu sagen hat. Und uns, Du! Uns bei­den doch auch! Wei­ter­le­sen!

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10. November 1940

[401110–1‑1]

Sonn­tag, den 10. Novem­ber 1940

Mein lie­bes teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Du! Hol­de mein!

Fast ganz allein sit­ze ich in uns[e]rer war­men Stu­be. Es ist Sonn­tag­abend. Uns[e]re Bat­te­rie ist heu­te Wach­bat­te­rie. Dann befin­den sich fast alle Mann oben in den Bun­kern neben den Geschüt­zen, und die Stu­be ist leer. Wie­der ist ein Sonn­tag her­um­ge­gan­gen, ein Sonn­tag ohne Kirch­gang — und ein Sonn­tag ohne Dich! Du, Herz­lie­bes! Einen Kirch­gang neh­men wir uns vor, wenn Du hier bist! Wei­ter­le­sen!

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