27. Dezember 1941

Spie­gel des Lebens, Deut­sche Spiel­film, 1938, Bild: Illus­trier­te Film-Kurier, Quel­le: Vir­tu­al Histo­ry, 18.01.2018

[411227–1‑1]

Sonn­abend, den 27. 12. 41

Her­ze­lein! Du!! Gelieb­tes Weib! Hol­de mein!

Heu­te nur eine klei­ne Zwi­schen­sen­dung. Mein Sonn­abend­brief ist noch nicht fer­tig. Ich war vor­hin im Kino und sah einen sehr guten, wert­vol­len Film. “Spie­gel des Lebens”. Ich erzäh­le Dir noch davon.

Wei­ter­le­sen!

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13. Dezember 1941

[411213–2‑2]

Sonn­abend, am 13. Dezem­ber 1941.

Gelieb­tes Herz! Mein [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein!

Ich bin wie­der daheim! Den 1720 [Uhr] Zug konn­ten wir nicht mehr errei­chen, so sind wir eine Stun­de spä­ter gefah­ren und lang­ten um 7 [Uhr] in O. an.

Toll war der Betrieb in der Stadt, alle woll­ten Weih­nachts­ein­käu­fe täti­gen. Ein Gewim­mel in allen Stra­ßen! Und dabei gibt es doch kaum noch etwas Geschei­tes. Um 3 [Uhr] soll­te uns[e]re Sache stei­gen, wie­der im Kapp­ler-Bräu. So konn­ten wir uns erst noch ein wenig die Aus­la­gen beseh[e]n und uns mit dem Men­schen­strom trei­ben las­sen. Wei­ter­le­sen!

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21. Oktober 1941

[411021–2‑1]

Diens­tag, am 21. Okto­ber [19]41.

Gelieb­ter! Mein Her­zens­schät­ze­lein! Du!!!

Mein [Roland]! Mein Son­nen­schein! Heu­te bist Du wie­der zu mir gekom­men! Oh Du!!! 2 Tage hat­te die Post aus­ge­setzt, wie auch bei Dir, ach – es dau­er­te doch schon zu lan­ge! Du!!! Und dabei müs­sen wir ja sooo zufrie­den und dank­bar sein, daß wir ein­an­der über­haupt soo oft und in Ruhe schrei­ben dür­fen! Und müs­sen zufrie­den sein, daß die Post schon so schnell und zuver­läs­sig all uns[e]re Boten beför­dert! Ach ja – ich weiß es schon recht zu schät­zen! Aber wir zwei haben ein­an­der schon so sehr ver­wöhnt mit der vie­len Post! Jawohl!! Daß wir es gleich ver­mis­sen, wenn mal ein, zwei Tage nichts ankommt! Wei­ter­le­sen!

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27. August 1941

[410827–1‑1]

Mitt­woch, den 27. Aug. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­zens­schät­ze­lein! Hol­de mein!!

Nun ist es so weit, daß ich Dir mei­nen letz­ten Boten schi­cken soll, bevor ich sel­ber kom­me, bevor wir uns wie­der­se­hen. Oh Gelieb­te! So dicht vor uns[e]rer gro­ßen Freu­de, so kurz vor mei­ner Heim­kehr zu Dir, zu Dir, laß uns die Zeit uns[e]rer Tren­nung beden­ken, damit wir uns auch ganz tief und dank­bar freu­en. Wei­ter­le­sen!

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15. August 1941

T&Savatar

[410815–2‑1]

Frei­tag, am 15. August 1941.

Gelieb­ter Du!!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Herz­lieb! Heu­te kam nun auch noch Dein Bote vom Frei­tag an, gra­de ein Woche brauch­te er! Du!! Ach, habe Du her­zin­ni­gen Dank für alle Zei­chen Dei­ner treu­en Lie­be! Gelieb­tes­ter!!! Du!! Hast mich ja sooo tief beglückt! Du!!!!! Ach Schät­ze­lein! Was bedeu­ten mir doch Dei­ne Boten!!! Wie ich sie lieb und wert hal­te, davon kannst Dich ja nun sogar selbst über­zeu­gen, wenn Du bei mir bist! Ach – um kei­nen Preis in der Welt möch­te ich sie her­ge­ben!!! Und ich bin ja eben­so rüh­rend när­risch wie Du! Wei­ter­le­sen!

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