01. Juni 1942

[420601–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 1. Juni 42

Her­zens­schät­ze­lein! Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te mein!

Viel ver­steht Dein Man­ner­li nicht von der Mari­ne – wird ja auch nie damit renom­mie­ren, höchs­tens vor sei­nem Wei­berl zum Spa­ße, werd mich auch immer hüten, mich in Gesprä­che dar­über ein­zu­las­sen – aber ich habe ein­mal gehört, daß die 101 eine gewis­se Bedeu­tung hat beim Salut­schie­ßen. Und nun kommt doch heu­te von Dir der 101. Bote. Und den möch­te ich doch auch mit einem Salut emp­fan­gen. Ach Du, herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Hast doch wie­der sooo viel Freu­de in mir ange­steckt! Wei­ter­le­sen!

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28. November 1941

[411128–1‑1]

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 28. Nov.1941

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Frei­tag­abend! Ein schö­ner Abend: Aus­blick auf Sonn­abend und Sonn­tag, die Tage des Aus­schau­ens, der Besin­nung, der Ein­kehr. Tage, da man ein­mal nicht im Joche der All­tags­ar­beit gehen muß. Schön die­se Aben­de schon bis­her. Und schön, Her­ze­lein, oh, viel schö­ner noch mit Dir, spä­ter, Du! Du!!! Soll denn der Frei­tag unser Bade­tag blei­ben? Ist wohl der güns­tigs­te. Liegt nicht alles auf dem Sonn­abend. Gelieb­te! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

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21. Oktober 1941

[411021–2‑1]

Diens­tag, am 21. Okto­ber [19]41.

Gelieb­ter! Mein Her­zens­schät­ze­lein! Du!!!

Mein [Roland]! Mein Son­nen­schein! Heu­te bist Du wie­der zu mir gekom­men! Oh Du!!! 2 Tage hat­te die Post aus­ge­setzt, wie auch bei Dir, ach – es dau­er­te doch schon zu lan­ge! Du!!! Und dabei müs­sen wir ja sooo zufrie­den und dank­bar sein, daß wir ein­an­der über­haupt soo oft und in Ruhe schrei­ben dür­fen! Und müs­sen zufrie­den sein, daß die Post schon so schnell und zuver­läs­sig all uns[e]re Boten beför­dert! Ach ja – ich weiß es schon recht zu schät­zen! Aber wir zwei haben ein­an­der schon so sehr ver­wöhnt mit der vie­len Post! Jawohl!! Daß wir es gleich ver­mis­sen, wenn mal ein, zwei Tage nichts ankommt! Wei­ter­le­sen!

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30. September 1941

T&Savatar[410930–2‑1]

Diens­tag, am 30. Sep­tem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter [Roland]! Du!!!

Eben bin ich mit mei­ner Arbeit fer­tig, habe mich gewa­schen und umge­zo­gen und nun will ich zuerst Dein den­ken, Du! Was wirst [Du] denn jetzt machen um die­se Stun­de? Es wird gleich 1400 [Uhr] sein. Ob Du wohl Mit­tags­ru­he hältst? Ach, ich wüß­te es doch soo ger­ne! Gleich käme ich ein­mal ganz lei­se hin zu Dir, um nachzuschau[e]n, ob mein Herz­lieb auch schön zuge­deckt ist und schläft! Gelieb­ter! Mein [Roland]! Ach Du, wie lieb ich Dich habe!!! Soooooo sehr lieb!!!!! Nun hast Du die ers­te Nacht wie­der in Dei­nem Bett­lein geschla­fen, das Köpf­chen nach der Rich­tung zu mir hin gewandt, ja Du? Und ich dre­he mich Dir zu!! Ganz lieb habe ich Dein gedacht ges­tern abend vor’m Ein­schla­fen – ach, ich mei­ne, daß Du es gefühlt hast. Nach ½ 10 [Uhr] abends bin ich schla­fen gegan­gen. Wei­ter­le­sen!

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08. August 1941

Auszug aus dem Brief mit Strich
Aus­zug aus dem Brief mit Strich

[410808–2‑1]

Frei­tag, am 8. August 1941.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!

Herz­lieb!! Eben bin ich aus der Bade­wan­ne gestie­gen, ach Du! Mir zit­tern rich­tig die Hän­de, so sehr habe ich gear­bei­tet. Ich bin schon ganz fer­tig mit Rei­ne­ma­chen, den­ke nur mal! Und schon geba­det! Und dabei zeigt die Uhr erst ½ 3 [Uhr] am Nach­mit­tag. Ich muß­te mich so sehr beei­len, weil ich noch viel ande­res vor habe [sic]. Geheim­nis!! —— [sie­he Abbil­dung] Wei­ter­le­sen!

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