8. Dezember 1939

Doerstling - Preußisches Liebesglück
Emil Doerst­ling, Preu­ßi­sches Lie­bes­glück, 1890, gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 12.2014.
[391208–1‑1]

S. am 8. Dezem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Ach könn­test Du hier sein zu sehen, wie warm mir wird ums Herz, wenn Du so Dich anlehnst und mir ver­traust und mich liebst, Herz­lie­bes, Du, es gehört zu mei­nem Lie­bes­glück. Und von mei­ner Wär­me will ich Dir abge­ben, soviel ich kann. Wei­ter­le­sen!

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6. Dezember 1939

Schneedünen
Schnee­dü­nen, 8. Febru­ar 2008. Bild: Svick­o­va, über Wiki­me­dia Com­mons, 11.2014.
391206–2‑1

O., am 6. Dezem­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Jetzt habe ich mal eine Stun­de, wo ich mit all mei­nen Gedan­ken bei Dir sein kann — das konn­te ich in den ver­gan­ge­nen drei Tagen doch nur abends, wenn ich in mei­nem Bett lag. Du! Liebs­ter! Vater ist zum Dienst gegan­gen, Mut­ter sitzt am Ofen und strickt; drau­ßen tobt sich wie­der ein hef­ti­ges Schnee­trei­ben aus und ich glau­be, heu­te wird sich nie­mand auf die Bei­ne machen, um Besu­che abzu­stat­ten. Wei­ter­le­sen!

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