Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Heiland

8. Dezember 1939

[391208–1‑1] S. am 8. Dezem­ber 1939. Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Ach könn­test Du hier sein zu sehen, wie warm mir wird ums Herz, wenn Du so Dich anlehnst und mir ver­traust und mich liebst, Herz­lie­bes, Du, es gehört zu mei­nem Lie­bes­glück. Und von mei­ner Wär­me will ich Dir abge­ben, soviel ich kann. Plea­se fol­low […]

6. Dezember 1939

391206–2‑1 O., am 6. Dezem­ber 1939. Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Jetzt habe ich mal eine Stun­de, wo ich mit all mei­nen Gedan­ken bei Dir sein kann — das konn­te ich in den ver­gan­ge­nen drei Tagen doch nur abends, wenn ich in mei­nem Bett lag. Du! Liebs­ter! Vater ist zum Dienst gegan­gen, Mut­ter sitzt am Ofen […]

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