Trug und Schein: Ein Briefwechsel

6. Oktober 1941

[411006–2‑1] Mon­tag, am 6. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Du!!! Gelieb­ter! Mein [Roland]!!! Du bist zu mir gekom­men! Du!! Ich bin so glück­lich! Ich bin sooo froh! Und damit Du mei­ne Freu­de auch wahr­haf­tig mit­emp­fin­den kannst, Herz­lieb! Dar­um habe ich mich gleich jetzt, eben, da ich Dei­ne bei­den lie­ben Boten gele­sen habe  her­ge­setzt, um Dir zu sagen, wie […]

12. März 1941

[410312–2‑1] Mitt­woch, am 12.3.1941. Mein gelieb­tes Herz! Du!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Was wirst Du den­ken? So frag­test Du Dich selbst in Dei­nem Sonn­tags­brie­fe, Herz­lieb! Und Du gibst Dir mei­ne Ant­wort selbst, Du! Ja! Ich wün­sche mir nichts sehn­li­cher, als bei Dir zu sein in die­sen kri­ti­schen Tagen! Ach, wir wis­sen es ja bei­de, es […]

08. März 1941

[410308–2‑1] Sonn­abend, am 8. März 1941. Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Schon zei­tig war ich heu­te früh mun­ter und ich habe so lieb an Dich den­ken müs­sen, Du!! Unru­hig schlief ich heut[‘] nacht [sic!], es ist mög­lich, daß es von mei­nen Leib­schmer­zen her­rührt. Ich bin [ein] bis­sel [sic: biss­chen] zu sehr umge­gan­gen. Dafür will ich […]

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