03. Mai 1942

TulagiJapanese1942.gif
Offi­zie­re und Unter­of­fi­zie­re der 3. Kure Spe­zi­al-Lan­dungs­kräf­te, wel­che Tula­gi im Mai 1942 besetz­te und wäh­rend der alli­ier­ten Rück­erobe­rung bei­na­he voll­kom­men auf­ge­rie­ben wur­de. Foto vom 17. Febru­ar 1942, Kure, Japan. Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2018.

[420503–2‑2]

Sonn­tag­abend, am 3. Mai 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, guter [Roland]! Herz­lieb mein!

Nun ist es so weit! Ich kann mich zu Dir set­zen, kann Dei­ne lie­ben Hän­de fas­sen – ach, Gelieb­ter! Ich bin doch so glück­lich! Bin so von Her­zen froh! Weil ich Dich sooo lieb­ha­ben kann, Du! Sooo lieb­ha­ben muß! Oh Her­ze­lein! Könn­test Du mei­ne gro­ße, her­zin­ni­ge Freu­de sehen! Ich glau­be Du wür­dest ganz sehr froh und glück­lich sein, weil Du soviel Macht über mich hast durch Dei­ne Lie­be!!! Du!! Ich bin doch ganz Dein! Wei­ter­le­sen!

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03. Mai 1942

[420503–2‑1]

Sonn­tag­mit­tag, am 3. Mai 1942.

Mein lie­bes gutes Man­ner­li!

Du! Bit­te bit­te sei mir nicht bös, daß ich nur so kurz schrei­be, Du! Wir haben so viel Arbeit mit der Wäsche. Aber gleich heu­te Abend, wenn wir fer­tig sind Du!! kom­me ich zu Dir. Das Wet­ter ist so präch­tig gewe­sen, daß wir jede Minu­te genutzt haben. Herz­lieb! Das Ziel uns[e]rer Arbeit rückt näher und näher, ich freu[‘] mich! Brau­che ich mich doch mor­gen nicht allein zu pla­gen! Papa, Mama, Toch­ter – alle 3 sind tüch­tig gewe­sen! Wei­ter­le­sen!

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30. April 1942

[420430–2‑1]

Don­ners­tag, am 30. April 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes treu­es Herz! Mein liebs­ter [Roland]!

Nach­mit­tags um 3 Uhr ist es jetzt. Ich bin nun fer­tig mit mei­ner Arbeit im Hau­se; fer­tig für heu­te. Schon alles rei­ne­ge­macht habe ich, weil gro­ße Wäsche bevor­steht; damit wir uns nicht so zu über­an­stren­gen brau­chen. Wir wer­den wohl Sonn­abend Sonn­tag waschen, – der 1. Mai wird dies­mal am 2. Mai gefei­ert – da ist Mut­ter frei und Papa muß Küchen­chef spie­len! Ich bin ja bloß gespannt, ob wir da etwas zu essen bekom­men, oder wird er so lang kos­ten, bis nichts mehr übrig ist! Wei­ter­le­sen!

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26. März 1942

[420326–2‑1]

45.

Don­ners­tag, am 26. März 1942.

Her­zens­schätz­chen! Mein aller­liebs­ter Roland! Du!

Es ist noch ganz zei­tig am Tage, da ich zu Dir kom­me, Du! Erst kurz vor 8 Uhr! Ich bin schon längst auf. Hab[‘] schon Fleisch geholt, und Dei­nen Brief zur Post getra­gen. Heu­te ist´s käl­ter drau­ßen, die Son­ne scheint auch nicht. Nun sit­ze ich vor[‘]m wei­ßen Bogen und den­ke Dein, wäh­rend neben­bei das Mit­tag­essen kocht. Reis mit Rind­fleisch und jun­gen Erb­sen gibt[‘]s . Dann will ich alles fein in Ord­nung brin­gen in der Woh­nung, denn ab Mit­tag sind wir im Wasch­haus.

“26. März 1942” wei­ter­le­sen
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