Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Hausarbeit

18. Oktober 1940

[401018–2‑1] Frei­tag, am 18. Okto­ber 1940 in K.. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein glieb­ter, guter [Roland], Du! Wel­che gro­ße Freu­de Du! 2 Brie­fe und auch 2 Bil­der! Nun scheint die lie­be Son­ne noch ein­mal so hell mein Roland! Einen recht lie­ben, lan­gen Kuß dafür, Du! Das soll einst­wei­len mein Dank sein. Aber Du! Wenn ich erst bei Dir […]

27. September 1940

[400927–2‑1] Frei­tag, am 27. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter!  Du, mein lie­ber, guter [Roland]! Eben fällt’s [sic: fällt es] mir wie­der ein, mein Brief­pa­pier ist alle. Ich bin noch nicht dazu gekom­men, mir wel­ches zu kau­fen. Voll­auf beschäf­tigt war ich ges­tern, heu­te und mor­gen den gan­zen Vor­mit­tag auch noch. Ein schö­ner Tag war heu­te. Doch das Wet­ter […]

26. September 1940

[400926–2‑1] Don­ners­tag, am 26. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Es ist um 6 [Uhr] abends. Ich habe für heu­te mei­ne Arbeit getan. Mor­gen will ich die Schlaf­zim­mer dran [sic] neh­men. Da muß es schön drau­ßen sein, nicht so unbe­stän­dig wie heut[e], ich will Bet­ten lüf­ten. Plea­se fol­low and like us:

29. April 1940

O., am 28. April 1940. am Sonn­abend. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! [N]ach rich­ti­ger Zeit ist es jetzt um sie­ben. Ich lie­ge schon im Bett. Es ist heu­te das ers­te Mal, daß ich so rich­tig matt bin. Es wür­de Dir — glaub’ ich — Spaß machen, mich so zu sehen! Wovon wirst Du fra­gen? Vom Arbei­ten! Du! Ach, […]

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