27. September 1940

1938 Naka yoshi sangoku.jpg
Japa­ni­sches Pro­pa­gan­da­pla­kat von 1938: „Gute Freun­de aus drei Län­dern“. Vor dem Hin­ter­grund des Anti­kom­in­tern­pak­tes an des­sen Stel­le an die­sem Tag der Drei­mäch­te­pakt trat. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2015.

[400927–2‑1]

Frei­tag, am 27. Sep­tem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!  Du, mein lie­ber, guter [Roland]!

Eben fällt’s [sic: fällt es] mir wie­der ein, mein Brief­pa­pier ist alle. Ich bin noch nicht dazu gekom­men, mir wel­ches zu kau­fen. Voll­auf beschäf­tigt war ich ges­tern, heu­te und mor­gen den gan­zen Vor­mit­tag auch noch. Ein schö­ner Tag war heu­te. Doch das Wet­ter fängt schon wie­der an umzu­schla­gen. Es ist nicht län­ger als 2 Tage schön und dann regnet’s [sic: reg­net es] wie­der. Wei­ter­le­sen!

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26. September 1940

Hochzeitzbild, Juli 1940
Hoch­zeit­bild, Juli 1940

[400926–2‑1]

Don­ners­tag, am 26. Sep­tem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Es ist um 6 [Uhr] abends. Ich habe für heu­te mei­ne Arbeit getan. Mor­gen will ich die Schlaf­zim­mer dran [sic] neh­men. Da muß es schön drau­ßen sein, nicht so unbe­stän­dig wie heut[e], ich will Bet­ten lüf­ten. Wei­ter­le­sen!

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29. April 1940

Second World War Europe 04 1940 de
Euro­pa wäh­rend des Unter­neh­mens Weser­übung (Ende Apr. 1940), gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 04.2015.
O., am 28. April 1940.

am Sonn­abend.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

[N]ach rich­ti­ger Zeit ist es jetzt um sie­ben. Ich lie­ge schon im Bett. Es ist heu­te das ers­te Mal, daß ich so rich­tig matt bin. Es wür­de Dir — glaub’ ich — Spaß machen, mich so zu sehen! Wovon wirst Du fra­gen? Vom Arbei­ten! Du! Ach, Du glaubst ja nicht, wie das Schaf­fen in der Luft und der unge­wohn­te, dau­ern­de Umgang müde machen. Seit Don­ners­tag geht das nun unun­ter­bro­chen. Da haben wir Wäsche gewa­schen bis nachts in die 12. Stun­de. Frei­tag früh um 5 raus und alles auf die Blei­che in den Gar­ten gebracht. Dann gear­bei­tet im Betrieb von ½ 7 bis abends 5 Uhr. Daheim ange­kom­men, gleich nach dem Abend­brot die Woh­nung sau­ber gemacht, die Haus­ord­nung erle­digt, den Ober­bo­den gewischt; natür­lich auch über­all Fens­ter­rah­men absei­fen und Schei­ben put­zen[.] Die übri­gen Dop­pel­fens­ter habe ich mit Mut­ter her­aus­ge­nom­men. Um 11 bin ich in’s Bett gekro­chen; so müde. Wei­ter­le­sen!

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