29. April 1942

[420429–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 29. April 1942

Her­ze­lein! Gelieb­te, Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nun kann ich doch noch zu Dir kom­men trotz Umzugs­drasch [: Umzugs­hek­tik] – ich bin näm­lich Läu­fer heu­te – das ist mir gera­de recht – [das] sind doch gleich für vier schö­ne Stun­den – ganz allein für mein Schät­ze­lein reser­viert! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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11. Juli 1941

T&Savatar[410711–1‑1]

Frei­tag, den 11. Juli 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Gelieb­te mein!

Mein Herz­lieb ist doch auf der Rei­se ganz mit dem Kalen­der durch­ein­an­der­ge­kom­men, ich mei­ne jetzt mit dem Zet­tel­ka­len­der. Dein lie­bes Geden­ken von der Sta­ti­on der Heim­rei­se erreich­te mich heu­te, datiert vom 5.6.41 (!) der Post­stem­pel aber lau­tet vom 4.7.41. Ist mei­nem Wei­berl eine 1 ver­rutscht. Nun ist es gewiss längst zu Hau­se, ganz schnell ist es gefah­ren, Du! Mein Herz­lieb! Mein ein­zi­ges! Flieht nach Hau­se! Flieht zum Man­ner­li! Du! Du!! Gelieb­te! Komm zu mir! Birg Dein lie­bes Köpf­chen an mei­nem Her­zen! Mein Reh­lein! Mein Herz­blü­me­lein! Hier bist Du daheim! Hier bist du gebor­gen! Du!! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

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26. Juni 1941

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[Thes­sa­lo­ni­ki,] Don­ners­tag, den 26.6.41

Herz­lieb, Du!!!

Wo steckst Du denn jetzt? Du? Hubo hat doch frei heu­te – kommt er gleich ganz schnell zu Dir! Wirst [Du] ihn ein­las­sen? Du!! Wenn es in S. so heiß ist wie hier, dann treff[‘] ich jetzt ein klei­nes Evchen, Du!!! Und da tritt zur Tür her­ein ein – bei­na­he Adam. Ach, Herz­lieb! Was spie­len wir denn da gleich ein­mal? Du?!!! Die alte Geschich­te, Du!!  Wei­ter­le­sen!

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09. März 1941

Lübeck Dom-von-Westen 070311.jpg
Lübe­cker Dom mit Dop­pel­spit­ze. Foto von Tors­ten Bol­ten, 3/2007, lizen­ziert als CC BY-SA 3.0 über wiki­pe­dia 3/2016.

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Sonn­tag, den 9. März 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Was wirst Du den­ken? Ich hat­te so wenig Zeit für Dich die­se letz­ten Tage. Ach Gelieb­te! Nichts Arges wirst Du den­ken, ich weiß es. [Du] Wirst Dir nur wün­schen, bei mir zu sein in die­sen kri­ti­schen Tagen und Stun­den. Herz­lieb! Du bist es auch – immer Du!!! [Du] Bist es mir zum Tros­te, zur Wach­sam­keit, als Mit­tel­punkt all mei­nes Den­kens und Sin­nens und Betens. Herz­lieb, es ringt in mir! Ich fra­ge nach dem Sinn des Neu­en – es ist die Unge­duld, ist Ver­zagt­heit, und ich bit­te Gott, er soll sie von mir neh­men. Herz­lieb, Schmerz will mich erfül­len bei dem Gedan­ken, daß wir noch ein­mal so weit und so lan­ge getrennt wer­den sol­len, wo wir uns doch so sehr seh­nen, eins zu sein und mit­ein­an­der zu gehen. Ich fra­ge Gott und bit­te ihn, er möge uns demü­tig machen in sei­nem Wil­len. Wei­ter­le­sen!

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20. Oktober 1940

Buckling.jpg
Bück­ling, Foto: Chris­to­pher Bertram (Nut­zer­nah­me: bris­to­least), 4.12.2006, unter CC BY-SA 3.0 lizen­ziert, über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

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Sonn­tag, den 20. Okto­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du! Hol­de mein!

Wohl­be­hal­ten bin ich aus Kiel zurück um die­sel­be Stun­de wie am ver­gan­ge­nen Sonn­abend. Es war ein erle­se­ner Tag ges­tern, gegen Mit­tag, som­mer­lich warm, ich habe geschwitzt auf dem Wege zum Auto­bus. Habe wie­der ein­ge­kauft in Kiel, eine gro­ße Trau­be, Äpfel, Bück­lin­ge, ein paar Klei­nig­kei­ten für die Kame­ra­den. Wei­ter­le­sen!

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