Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Grüße

08. Dezember 1940

[401208–1‑1] Sonn­tag­mor­gen, d. 8.12.1940. Gelieb­tes, teu­res Herz! Dein Hubo was aus ges­tern [sic] bis spät abends. Und so wur­de Dein Gruß nicht recht­zei­tig fer­tig. Heu­te nach­mit­tag schrei­be ich dir einen ganz lie­ben, lan­gen Du! Für heu­te nimm mit dem Volieb. Ich lie­be dich ganz sehr! Du!! Mein lie­bes Herz. Halt dich fein warm! Behüt dich […]

29. November 1938

[381129–2‑1] O., am 27. Novem­ber 1938. am 29. Novem­ber 1938. Lie­ber [Roland]! Man möch­te mei­nen, ein Sonn­tag sei wie der ande­re, aber dem ist nicht so. Die Sonn­ta­ge haben ihr eige­nes Gesicht wie die Jah­res­zei­ten. Ein Früh­lings­sonn­tag ist anders als ein Sonn­tag im Herbst. Ich den­ke an den vori­gen, den Toten­sonn­tag — er läßt sich doch […]

15. Oktober 1938

[381015–1‑1] 13.10.38 L. am 15. Okto­ber 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Drei­und­zwan­zig Bil­der besit­ze ich jetzt von Ihnen und drei­und­zwan­zig Brie­fe. Das mag für mich der Anlaß sein, mich Ihrem Brief­ge­den­ken anzu­schlie­ßen. Dies­mal habe ich beson­ders unge­dul­dig auf Ihren Brief gewar­tet, ohne daß ich einen rech­ten Grund dafür anfüh­ren könn­te. Ganz gegen die Abma­chun­gen begann die […]

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