22. Februar 1942

[420222–2‑1]

16.

Sonn­tag­abend, 20 15 Uhr.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter [Roland]!

Um die­sel­be Zeit – heu­te vor 14 Tagen, Du! Da ging ich mit Dir die letz­ten Minu­ten Arm in Arm auf dem Bahn­steig auf und ab. Her­ze­lein! Denkst Du noch dar­an? Oh Du!!!

Ich habe so bit­ter­lich geweint als ich heim­fuhr. Ach Du! Ich muß­te doch mein Aller­liebs­tes zie­hen las­sen! Nur Du kannst ermes­sen, was das bedeu­tet – nur Du allein. Weil Du mich eben­so liebst, wie ich Dich. Gelieb­ter! Wir sind tap­fer, wir wol­len es! Wir müs­sen es! Aus tie­fer, star­ker Lie­be zuein­an­der!

“22. Febru­ar 1942” wei­ter­le­sen
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01. Dezember 1941

[411201–2‑1]

Mon­tag, am 1. Dezem­ber 1941

Her­zen­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!!

Mit­tags­stun­de ist. Stil­le rings um mich. Vater schläft. Mut­ter ist fort­ge­gan­gen, zu Oma nach M. Ich habe mei­ne Küchen­ar­beit been­det und nun will ich erst noch ein Weil­chen mit Dir plau­schen, ehe ich an die ande­ren schrei­be. Nach B., auch eine klei­ne Anmel­dung an die bei­den Land­wir­te möch­te ich los­las­sen. Wei­ter­le­sen!

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19. November 1941

[411119–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 19. Nov. 1941

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Gelieb­te, Hol­de mein!

Es ist kurz nach 3 Uhr. Der Spieß macht frei heu­te. In der Mit­tags­frei­zeit waren wir zum Baden. Ich habe ein wenig zu heiß geba­det, das Drecks­schwein gleich mal rich­tig gebrüht. Nun war ich sehr müde. Wei­ter­le­sen!

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10. April 1941

Bundesarchiv Bild 183-L22515, Griechenland, Parthenon, Deutsche Soldaten
Grie­chen­land: Deut­sche Sol­da­ten besich­ti­gen den Par­the­non, Athen, April 1941. Foto­graf Dick, All­ge­mei­ner Deut­scher Nach­rich­ten­dienst — Zen­tral­bild, gemein­frei über Bun­des­ar­chiv, Bild 183-L22515 / CC-BY-SA 3.0, 04.2016.
[410410–1‑1]

Don­ners­tag, d. 10. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Mor­gen ist Kar­frei­tag. Fei­er­abend ist, [es ist] gegen 5 Uhr am Nach­mit­tag. Ich sit­ze in der Schreib­stu­be, im geheiz­ten Zim­mer. Kalt ist es seit 2 Tagen. Es hat ein wenig gereg­net, der Wind weht aus Wes­ten. Es ist sehr frisch. Aber nun sind die Bäu­me grün, die Blät­ter kön­nen nicht mehr in ihre Hül­len zurück­krie­chen. Ich bin jetzt 2 Tage nicht mehr aus dem Bau gekom­men. Es macht kei­ne Freu­de bei die­sem Wet­ter. Uns[e]re Lewa sind fast alle – und es ist unge­wiß, ob wir davon noch ein­mal nachbgekom­men [sic]. Wei­ter­le­sen!

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