Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Glück

5. Juni 1938

[380605–2‑1] 3.6.38 O., am 5. Juni 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Son­nen­hell und klar brach heu­te der Pfingst­mor­gen an, ein Wet­ter, wie es wohl schö­ner nicht zu wün­schen ist. Ich freue mich ja so für Sie; denn nun kann ja Ihre kur­ze Urlaubs­zeit erst die rech­te Erho­lung sein. In der Kir­che hat mir[‘]s heu­te wun­der­schön gefal­len […]

16. Mai 1938

[380516–1‑1] L. am 16. Mai 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Unser Brief­wech­sel ist an einem Punk­te ange­langt, über den hin­aus er mit Gewinn nur geführt wer­den kann, wenn wir ganz ehr­lich zu uns selbst und vor­ein­an­der sind, und die­se Bedin­gung stellt mich vor die Ent­schei­dung, ob ich zum ers­ten Male in mei­nem Leben mich einem Men­schen […]

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