Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Geselligkeit

07. November 1938*

[381107–2‑1* unvoll­stän­dig] O., am 7. Novem­ber 1938. Lie­ber [Roland]! Wie könn­te ich noch so trau­rig sein wie vori­ge Woche? Bit­te sei­en Sie ganz beru­higt und zuver­sicht­lich. Ich füh­le es, daß ich über­wun­den habe. Ich bin Ihnen so sehr dank­bar für Ihren lie­ben Brief. Daß ich Ihnen so viel Sor­ge machen muß! Sie Armer, die Ein­sam­keit lässt Sie […]

28. Mai 1938

[380528–2‑1] O., am 28. Mai 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Sie wer­den unter­des­sen die Grü­ße von unse­rem fröh­li­chen Bei­sam­men­sein erhal­ten haben, das wir am Pol­ter­aben­de uns[e]rer Sing­stun­den­ka­me­ra­din Ilse Wend im Restau­rant „Ger­ma­nia” abhiel­ten. Heu­te nun, nach­dem der klei­ne Rausch aus­ge­schla­fen und die Trau­ung voll­zo­gen ist, will ich Ihren lie­ben Brief beant­wor­ten. Viel­leicht inter­es­siert es Sie, etwas über […]

20. Mai 1938

[380520–2‑1] O., am 20. Mai 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Es sind nun drei Tage ver­gan­gen, nach­dem mich Ihre so lie­ben Zei­len erreich­ten. Las­sen Sie mich Ihnen hier­durch mei­nen herz­lichs­ten Dank sagen für das Ver­trau­en, das Sie mir schen­ken. Ich wer­de es zu schät­zen wissen. 

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