02. März 1941

T&Savatarsm[410302–2‑1]

Sonn­tag, am 2. März 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Gelieb­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter, Du!

Vier Wor­te gaben mir Gewiß­heit und Beru­hi­gung: „gut ange­kom­men, Dein [Roland].” Herz­lieb! Ich lese sie immer wie­der, wie um mei­ne Unrast zu besänf­ti­gen. Du! Sag, bist Du auch so voll Unrast? Es ist son­der­bar, Herz­lieb. Wei­ter­le­sen!

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10. Dezember 1940

Bild: Eine Fami­lie hört 1933 gemein­sam Radio (AP Archiv), aus: Bar­ba­ra Weber, Schwer­punkt­the­ma: “Der Füh­rer spricht”. Die Rol­le des Rund­funks im Natio­nal­so­zia­lis­mus, Deutsch­land­funk, 24.10.2013. 12.2015.

[401210–2‑1]

Diens­tag, am 10. Dezem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Roland]!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Der Füh­rer hat gespro­chen! Und auch ich saß, gleich Dir am Laut­spre­cher. Unten bei der Mut­ter K.. Wir — Mutsch und ich — haben gleich mit unten geges­sen. Wie einst, weißt Du noch? Ganz gebannt habe ich gelauscht, Du! Es geht uns ja so viel an, was er uns zu sagen hat. Und uns, Du! Uns bei­den doch auch! Wei­ter­le­sen!

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21. Juni 1940

Lawrence Alma-Tadema Between Hope and Fear
Law­rence Alma-Tade­ma, Zwi­schen Hoff­nung und Furcht, 1876, gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 06.2012.
[400621–2‑1]

O., am 21. Juni 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber [Roland] Du!

Für Dei­nen so lie­ben Brief dan­ke ich Dir recht herz­lich, er hat mich recht froh wer­den las­sen. Er hat mir das Herz frei und den Blick weit gemacht in die­ser Zeit des Hof­fens und Ban­gens. Ich bin so dank­bar, daß ich Dir gehö­re, der Du mich immer wie­der so lie­be­voll und ver­ständ­nis­voll auf­zu­rich­ten weißt, wenn mein Sinn trü­be ist. Liebs­ter! Ich brau­che Dich. Du weißt es. [Ic]h will es Dir immer dan­ken, mit mei­ner gan­zen Lie­be, Du! Wei­ter­le­sen!

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04. Januar 1939

Grußkarte zum Neujahr 1938
Gruß­kar­te zum Neu­jahr 1938

[390104–2‑1]

O., am 4. Janu­ar 1939.

Dies­mal muß ich mit einer Erklä­rung begin­nen. Sie dür­fen nicht den­ken, daß ich in der ver­gan­ge­nen Zeit Sie ver­ges­sen habe! [sic] Heu­te füh­le ich mich wie­der wohl und ich will Ihnen alles schrei­ben, was ich auf­zeich­ne­te.

 

Am 29. Dezem­ber 1938.

Mein lie­ber [Roland]!

Eine uner­war­te­te Freu­de berei­te­te mir heu­te Ihr lie­ber Brief. Aber sie wur­de doch ein wenig getrübt durch die trau­ri­gen Tat­sa­chen, die Sie mir dar­in mit­teil­ten. Das muß ich sagen, ich habe eine mäch­ti­ge Wut über die Lum­pe­rei, (ent­schul­di­gen Sie!) die auf der Post herrscht. Da habe ich nun beim Ver­schi­cken der Blu­men schon einen Tag dazu gerech­net. Den­ken Sie, am Mon­tag vor Ihrem Geburts­ta­ge, also am 19. gab ich dem Gärt­ner den Auf­trag und ich war dabei, als er die Nel­ken ein­pack­te, sie sind pünkt­lich abge­gan­gen. Ich hat­te mir das so schön als eine Über­ra­schung für Sie aus­ge­dacht, und Sie soll­ten nicht am Absen­der erken­nen, wer Ihnen das schickt. Wei­ter­le­sen!

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