07. Dezember 1941

[411207–2‑1]

Am 2. Advents­sonn­tag 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, aller­liebs­ter [Roland]!

Heu­te schneit es wie­der, kalt ist’s und ein Sturm hat sich auf­ge­macht. Aber gut tut einem die Luft. Sie ist so rein. Die Eltern wol­len nach­her ein­mal nach M. lau­fen, hin­zu wol­len sie den Staub­sauger mit­brin­gen; denn nun geht doch das Groß­rei­ne­ma­chen los! Man hat’s so bis­sel leich­ter. Im Win­ter kann ich sowie­so mei­ne Bet­ten nicht so drau­ßen her­um aus­brei­ten – aber der Staub muß trotz­dem her­aus. Und ich? was ich trei­be? Wei­ter­le­sen!

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02. Dezember 1941

[411202–2‑1]

Diens­tag, am 2. Dezem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Gelieb­ter!

Gleich zu Anfang habe ich eine sel­te­ne Fra­ge an Dich! Hast Du etwa mei­nen Kork vom Tin­ten­fäß­chen gefun­den in einem Dei­ner Päck­chen? Ach, wie dumm! Du kannst sie ja noch gar­nicht emp­fan­gen haben!! Aber, Her­ze­lein! Gib nur mal Obacht, gelt? Denn seit ich die Weih­nachts­päck­chen pack­te, ist mein Kork ver­schwun­den! Sollst nicht den­ken, das sei eine Bei­ga­be!! Du! Ich habe gar kei­ne Ruhe mehr, seit ich auf den Gedan­ken nun kam, ich könn­te ihn bei Dir mit ver­packt haben! [S]ollst also nicht den­ken, daß ich Dich irgend­wie froz­zeln will. So! Nun geht’s wei­ter. Wei­ter­le­sen!

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26. November 1941

[411126–2‑1]

Mitt­woch, am 26. Novem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein liebs­ter, liebs­ter [Roland]! Du!!!

Ach! Könn­te ich mich jetzt an Dei­ne Sei­te set­zen, ganz froh und still! Könn­te ich mei­nen Kopf an Dei­ne Schul­ter leh­nen, es ist so beglü­ckend, Dei­ne Nähe zu füh­len, die mir so viel Gebor­gen­heit und Ruhe schenkt. Gelieb­ter! Mit Dir möch­te ich nun Fei­er­abend hal­ten, oh Du!!! Es war wie­der ein beweg­ter Tag heu­te. Wei­ter­le­sen!

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11. November 1941

T&Savatar[411111–1‑2]

[Salo­ni­ki] Diens­tag, den 11. Nov.[ember] 1941

Her­zens­schät­ze­lein!

Hast Du mich gefun­den? [Ich] Hab[‘] mich doch ein wenig suchen las­sen dies­mal, so wie Du Dich im Schmät­ze­l­pa­ket [Gebäck aus Bai­ser]. Hab[‘] ich mich denn dafür schon bedankt? Du hat­test es doch kaum ange­kün­digt, da war es schon da ‒ ganz fri­sche Schmät­zel! Wei­ter­le­sen!

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18. Oktober 1941

[411018–2‑1]

Sonn­abend, am 18. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, guter [Roland]!

Es ist jetzt bald 5 Uhr nach­mit­tags, gleich will ich mich erst mal zu Dir set­zen und ein wenig mit Dir plau­dern. Wir haben noch nicht geba­det und jetzt bäckt gera­de ein Kar­tof­fel­napf­ku­chen im Ofen, da muß ich mit dem Bade­was­ser noch ein Stünd­chen war­ten. Ja Herz­lieb! Die Geschich­te ist so, die ich Dir jetzt erzäh­len will: Die M.er haben sich wie­der mal ’was geleis­tet! Wei­ter­le­sen!

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