11. Juni 1941

[410611–2‑1]

Mitt­woch, am 11. Juni 1941.

Mein gelieb­ter, guter [Roland]! Du!!! Mein Herz­lieb!

Du!! Ich habe heu­te nacht von Dir geträumt – oh Du!!! So ganz lieb! Sooo lieb hat­test Du mich! Gelieb­ter!! Ach, wie sehr muß ich mich seh­nen nach Dir, Herz­lieb!!! Du!! So ganz sehr muß ich mich seh­nen! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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03. Mai 1941

[410503–2‑1]

[Glauchau,] Sonn­abend, am 3. Mai 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, guter [Roland]!

Rate mal, wo ich jetzt bin? In Glauchau, bei Tan­te M.. Heu­te früh sah es zwar drau­ßen nicht ver­lo­ckend aus, nicht nach Rei­se­wet­ter. Die Son­ne fehl­te. Aber weil es eben die­se Woche noch am bes­ten klappt, so fuh­ren wir los. Um ½ 10 Uhr am Vor­mit­tag kamen wir an und nun sit­ze ich schon wie­der bei mei­ner liebs­ten Beschäf­ti­gung! Du!! Wei­ter­le­sen!

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04. Januar 1941

T&Savatarsm[410104–2‑1]

Sonn­abend, am 4. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du!!

Ach, Du!! Heu­te möch­te ich Dir gar­nicht [sic] viel sagen – heu­te möch­te ich Dich nur lieb­ha­ben, mein [Roland]!! Wei­ter­le­sen!

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18. September 1938

[380918–2‑1]

O., am 18.9.1938.

Lie­ber Herr [Nord­hoff]!

Die­se ver­gan­ge­ne Woche ist mir fast eine Ewig­keit lang vor­ge­kom­men, ich war so in Sor­ge um Sie. Ihre lie­ben Zei­len haben mich beru­higt. Nichts wäre mir schreck­li­cher, ange­nom­men im Kriegs­fal­le, Sie müß­ten mit fort, ohne daß ich Sie noch ein­mal sehen könn­te. Sie haben recht, die Leu­te machen si[ch]

Terrorist-Aktionen Sudetendeutschen Freikorps, Quelle: Cesta k dekretům a odsunu Němců, 1938, herunterladen von http://en.wikipedia.org/wiki/File:Teroristick%C3%A1_akce_sudeton%C4%9Bmeck%C3%A9ho_Freikorpsu.jpg, August 2013
Ter­ro­rist-Aktio­nen Sude­ten­deut­schen Frei­korps, Quel­le: Ces­ta k dekre­tům a odsunu Němců, 1938, her­un­ter­la­den von http://en.wikipedia.org/wiki/File:Teroristick%C3%A1_akce_sudeton%C4%9Bmeck%C3%A9ho_Freikorpsu.jpg, August 2013

unter­ein­an­der kopf­los mit ihren dau­ern­den Neu­ig­kei­ten; es beruht ja von dem vie­len Gere­de sel­ten mal wirk­lich etwas auf Wahr­heit. Ich hof­fe fest auf einen glück­li­chen Aus­gang die­ser Lage. Ges­tern tra­fen hier 90 Flücht­lin­ge ein, sie wur­den im frü­he­ren Arbeits­la­ger unter­ge­bracht. Heu­te kamen noch 180 an, wie ein Sama­ri­ter zu Vater sag­te. Sie soll­ten ein­mal das rege Leben und Trei­ben sehen in O.. Die Bau­ern fuh­ren stun­den­lang Stroh her­bei; Bäcker, Flei­scher, Krä­mer und wer nur irgend in der Lage ist zu spen­den, setzt sich für die armen Men­schen ein. Ich möch­te nur wis­sen, wie lan­ge sie noch aus­hal­ten müs­sen, ehe alles wie­der gere­gelt ist. Wei­ter­le­sen!

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