Schyga, Das Sein hat ein Gedächtnis

TS_contributor_avatar-smPeter Schyga, Hannover [BB130526]

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Das Sein hat ein Gedächt­nis[1]

Erin­nern heißt in der Gegen­wart leben, um die Zukunft vor­zu­be­rei­ten. Erin­ne­rung ist ein Gut, das Men­schen zu Men­schen macht. Weil ohne das Wis­sen dar­um, wie wir gewor­den sind, wie wir sind, mensch­li­che Exis­tenz nicht mög­lich ist. In unse­rer schnell­le­bi­gen, auf mate­ri­el­lem Besitz und ego­is­ti­schem Den­ken ori­en­tier­ten Leben kommt die Erin­ne­rung oft­mals zu kurz. Es ist nicht die Nost­al­gie, als eine Form der Her­auf­be­schwö­rung von schein­bar bes­se­ren Zustän­den in der Ver­gan­gen­heit, die uns dabei inter­es­siert – „Frü­her war alles bes­ser“ – son­dern ein Nach­den­ken dar­über, wel­che Ereig­nis­se uns als Indi­vi­du­en und Volk betrof­fen haben. “Schy­ga, Das Sein hat ein Gedächt­nis” wei­ter­le­sen