Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Gemüt

28. September 1941

[410928–2‑1] Sonn­tag, am 28. Sep­tem­ber 1941. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Der ers­te Sonn­tag allein – o ja, Herz­lieb! Ich habe es gespürt, wie allein ich heu­te war. Aber ich will nicht kla­gen, Du! Die lie­ben Eltern hat­te ich ja bei mir, – und ich weiß genau, daß sie mich heu­te mit­nah­men, um mir mein […]

23. August 1941

[410823–1‑2] Sonn­abend, den 23. August 41 Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein!!! Dein lie­ber, lie­ber Bote von Sonn­abend ist zu mir gekom­men. Sei viel­lieb bedankt, Herz­lieb mein! [Du] Kannst Dir den­ken, was mich nun am meis­ten bewegt? Gelieb­tes Weib! Du, mei­ne [Hil­de]! Ach, ich wer­de ja nicht eher wie­der ganz ruhig wer­den, eh[‘] Du mir […]

Nach oben scrollen