Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Gemeinschaft

28. Oktober 1941

[411028–2‑1] Diens­tag, am 28. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter!!! Nach­mit­tag ist [es], ich bin mit mei­ner Haus­ar­beit fer­tig und set­ze mich erst ein Stünd­chen zu Dir, ehe ich mei­ne übri­gen Pflich­ten erle­di­ge; als da sind: noch 3 Brie­fe schrei­ben, an Hell­muth. Du! Ich hat­te in der Zeit noch­mal bei Mut­ter in K. […]

19. August 1941

[410819–2‑1] Diens­tag, am 19. August 1941. Gelieb­ter!!! Mein [Roland]! Du! Du! Du! Nun ist doch alles gut! Alle Angst, daß man mich von Dir rei­ßen könn­te ist nun gewi­chen! Gelieb­ter! Das war mei­ne gan­ze Sor­ge! Du!! Nun muß ich Dir erzäh­len – nun will ich Dir erzäh­len! Ach Du! Ich woll­te Dir doch anfangs kein […]

2. Februar 1941

[410202–1‑1] Sonn­tag, den 2. Febru­ar 1941. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Du!! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Mit­tags­schläf­chen hat Dein Bub gehal­ten. Erst hat er sich voll und dick geges­sen: eine gro­ße Por­ti­on Schwei­ner­nes gab es heu­te. Wir haben näm­lich unse­re bei­den Schwei­ne geschlach­tet. Sie wohn­ten da unten an der Gru­be – ich habe sie kaum […]

12. November 1940

[401112–2‑1] Diens­tag, am 12. Novem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter Du!! Dein lie­ber Bote vom Sonn­abend kam heu­te. Du!! Ich dan­ke Dir recht sehr dafür. Er ließ mich füh­len, wie Du recht besinn­lich gestimmt warst an dem Tag. Irgend etwas [sic], ein Erle­ben in Dei­ner Umwelt gab Dir den Anlaß dazu, und ich […]

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