28. September 1940

[Am 28. Sep­tem­ber 1940 war aus Lon­don zum ers­ten Mal Radio Bel­gi­que zuhö­ren: https://youtu.be/7B_wk4_ti‑w.] [400928–1‑1] Sonn­abend, den 28. Sep­tem­ber 1940. Lie­bes, teu­res Herz, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du! Einen Kir­mesgruß hast Du ange­kün­digt, einen Kir­mes­gruß sollst Du von mir haben, sie sol­len sich kreu­zen zum guten Zei­chen, Du! Wie wird Dich mei­ne Bote tref­fen, am Mon­tag, dem […]

13. Juli 1939

[390713–2‑1] O., am 13. Juli 1939. !! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Nach zwei glück­li­chen Tagen lag am Sonn­tag­abend vor unse­ren Bli­cken wie­der unser Abschieds­ort, die gro­ße Dresd­ner Bahn­hofs­hal­le mit ihrem bun­ten Has­ten und Trei­ben. Wenn wir dann durch den drän­gen­den Strom der Rei­sen­den glück­lich durch die Sper­re hin­aus nach den Bahn­stei­gen gelan­gen, war­tend bei­ein­an­der ste­hen bis […]

18. Juni 1939

[390618–1‑1] L. am 16. Juni 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Son­ne des Glücks leuch­te­te mir aus Dei­nen lie­ben Zei­len ent­ge­gen und ver­scheuch­te die letz­te Amts­mie­ne und den Groll und Klein­kram des All­tags. Das habe ich erst mit Dir gelernt, Liebs­te: glück­lich sein, indem man ande­re beglückt. Ein and[e]rer Mensch bin ich inner­lich wohl nicht gewor­den, lie­be [Hil­de]. […]

03. Februar 1939

[390203–1‑1] L. am 3. Febr. 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Im vor­letz­ten Brie­fe schrie­ben Sie: „Ich dach­te an Sie, wäh­rend Sie flei­ßig arbei­te­ten“. Das ist all­zu respekt­voll gespro­chen von mei­ner Arbeit, zumal von mei­ner Arbeit gegen 22 Uhr. Ach [Hil­de], sie hat gar nicht geschmeckt ver­gan­ge­ne Woche.

04. Januar 1939

[390104–1‑1] B. am 4. Jan. 1939. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Herz­li­chen Dank für Ihre guten Wün­sche zum neu­en Jahr. Kam mein Neu­jahrs­brief recht­zei­tig an? Heu­te ist Mitt­woch. Ich war­te unge­dul­dig auf ein Zei­chen von Ihnen. Und ich weiß doch, daß Ihnen wenig Zeit bleibt zum Schrei­ben. Sind Sie wie­der gesund? Ich habe jetzt soviel Zeit zum Warten. […]

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