21. Januar 1941

T&Savatarsm[410121–1-1]

Diens­tag, den 21. Janu­ar 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]!!

Fei­er­abend ist nun bei mir! Wie fein, daß ich mich in die Schreib­stu­be zurück­zie­hen darf und hier ganz allein im Zim­mer auf dem Ses­sel und am Schreib­tisch des Haupt­feld­we­bels Dei­nen Boten auf den Weg schi­cken kann. Du!! Dein [Roland] hat es so gut. Wei­ter­le­sen!

03. Dezember 1938

[381203–1-1]

L. am 3. Dezem­ber 1938.

Lie­be [Hil­de]!

Viel­leicht sind Sie aus mei­nem Brief gar nicht recht klug gewor­den. Er ist voll dunk­ler Stim­mun­gen, es sind wenig kla­re Gedan­ken dar­in. Und eines tut mir heu­te auf­rich­tig leid, lie­be, lie­be [Hil­de], daß ich den Brief­schluß ein [sic] Grad weni­ger herz­lich hielt. Ich schrieb den Brief unter einem bösen Druck, der nun zwei Tage auf mir las­te­te, seit­dem ich Ihren Brief emp­fing. Heu­te, am Sonn­abend­nach­mit­tag ist er von mir gewi­chen, ich sehe wie­der klar und set­ze mich hin, mei­ne Gedan­ken nie­der­zu­schrei­ben. Wei­ter­le­sen!