10. Januar 1942

[420110–1‑1]

Sonn­abend, den 10. Janu­ar 1942

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]. Du! Mein! Mein!!!

Sonn­abend ist. Um 5 Uhr haben wir Lis­ten, Akten und Schrän­ke zuge­klappt – Fei­er­abend. Am Sonn­abend ist die­ser Fei­er­abend doch um ein paar Grad freund­li­cher, ein­mal ein wenig frü­her und dann mit der Aus­sicht auf ein paar Stun­den Frei­zeit mehr. Wei­ter­le­sen!

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23. November 1941

Robert and Clara Schumann
Robert Schu­mann und Cla­ra Schu­mann, nach einem Reli­ef von Ernst Riet­schel, Modern Music & Musi­ci­ans, Uni­ver­si­ty Socie­ty, New York, 1918. Über Wiki­me­dia Com­mons. Lizenz­frei in den USA, 11.2017.

[411123–1‑1]

Sonn­tag, den 23. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­ze­lein! Gelieb­te!!!

Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] dan­ken für Dei­nen Bericht und lie­ben Boten vom Diens­tag. Er ist heu­te schon bei mir, ich habe gar nicht unge­dul­dig war­ten müs­sen, und nun weiß ich doch wie­der, wie es Dir geht, weiß Dich und die lie­be Mutsch beru­higt – Herz­lieb! Und das ist doch, was mir zual­ler­nächst am Her­zen liegt. Her­ze­lein! Wei­ter­le­sen!

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09. Dezember 1940

Minnehaha
Min­ne­ha­ha, fik­ti­ve Figu­re aus Hen­ry Wadsworth Long­fel­lows 1855 Gedicht, Das Lied von Hia­wa­tha und Lieb­ha­ber von Hia­wa­tha. Als “lachen­des Was­ser” falsch über­setzt bedeu­tet Min­ne­ha­ha “Was­ser­fall” or “Schnel­les Was­ser” in Dako­ta.
[401209–1‑1]

Mon­tag, den 9. Dezem­ber 1940

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be [Hil­de] Du! Hol­de mein!

Du, ganz regel­mä­ßig kommt Dein lie­ber Bote jetzt! Ich freue mich so dar­über und bin Dir so dank­bar! Du!! Ein klein wenig benei­de ich Dich um Dei­ne unge­stör­te Ruhe. Bei mir fehlt und Ruhe und manch­mal sogar die Zeit. Heu­te wird sie schon wie­der knapp. Brunnen‑, Quel­len­wei­he ist heu­te. Wei­ter­le­sen!

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09. November 1940

[401109–1‑1]

Sonn­abend am 9. Novem­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Hol­de!

Es gibt nur weni­ge Din­ge in die­ser Welt, die wich­tig und ent­schei­dend sind, um die sich lohnt die Hän­de zu rüh­ren, um die essich lohnt [^]sich zu erei­fern und zu reden, nur weni­ge. Nur weni­gen Men­schen ist es ver­gönnt, die­se ent­schei­den­den Din­ge zu trei­ben und zu meis­tern, meist sind es äußer­lich beschei­de­ne, wort­kar­ge Men­schen. Die meis­ten aber sind ver­ur­teilt, Kärr­ner zu sein am Bau, Hand­lan­ger, Num­mern. Und oft, je klei­ner die Num­mer, des­to mehr bläht sich der Mann und bläht sich auf zu Wich­tig­keit, Bedeu­tung,.

Wei­ter­le­sen!

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09. Februar 1940

S. am 9. Febru­ar 1940.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Henri de Toulouse-Lautrec 014
Hen­ri de Tou­lou­se-Lautrec, Die bei­den Freun­din­nen, 1894, gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 02.2015.
[400209–1‑1]Dei­ne Freun­din. Ein­mal hab ich Dich gefragt, ob Du mir (ein­mal) etwas über dei­ne Freun­din schrei­ben wol­lest. Heu­te kann ich es sagen, es geschah mit Vor­be­dacht. Ich woll­te dei­ne Urteils­fä­hig­keit auf die Pro­be stel­len und woll­te sehen, nach wel­chen Wert­maß­stä­ben Du den Dir nahe­ste­hen­den Men­schen beur­teilst. Soviel ich mich besin­ne, bist Du dem aus­ge­wi­chen. In dei­nem zwei­ten Brief an mich klagst Du mir ja, daß die Freun­din Dich nicht ver­steht. Also war sie schon damals kei­ne wah­re Freun­din. Frau­en haben ein star­kes Bedürf­nis sich mit­zu­tei­len und anzu­ver­trau­en, Mäd­chen zumal in der Zeit, da sie mit dem star­ken Geschlecht Bekannt­schaft machen. Wei­ter­le­sen!
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