02. Oktober 1941

[411002–1‑3] Don­ners­tag, den 2. Okto­ber 1941 Herz­lieb! Her­zens­schät­ze­lein! Zwei lie­be Boten sind gekom­men! Hab[‘] Dank! Hab[‘] viel­lie­ben Dank, Du!! Ich komm[‘] Dir nur einen ganz kur­zen Gruß jetzt sen­den – heu­te abend will ich Dir län­ger schrei­ben. Uns[e]re Bude ist ent­wanzt, und nun müs­sen wir fein schnell noch rei­ne und alles wohn­lich machen. Ein ganz rohes Verslein, […]

22. August 1941

[410822–2‑1] Don­ners­tag­abend, am 21. August 41. Mein herz­liebs­ter [Roland]! Gelieb­ter! Herz­al­ler­liebs­ter mein! Es ist um 9 00 [Uhr] abends, ich bin seit einer Stun­de wie­der daheim aus der Stadt. Und nun muß ich erst noch ein paar Wor­te mir Dir tau­schen Herz­lieb, ehe ich schla­fen gehe. Wor­te mir Dir tau­schen, Du? Geht denn das brief­lich? Du?! […]

30. Juli 1941

[410730–1‑1] Mitt­woch, den 30. Juli 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! „Hab ich nur Dei­ne Lie­be, die Treue brauch ich nicht – die Lie­be ist die Wur­zel nur, aus der die Treue bricht“. Das ist ein wah­res Wort. Die Lie­be ist der leben­di­ge Quell, der Nähr- und Mut­ter­bo­den aller gro­ßen Tugen­den auch der […]

31. Mai 1941

[410531–2‑1] Pfingst­sonn­abend, am 31. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Glo­cken­klang dringt von drau­ßen her­ein in’s Zim­mer, es ist gleich 7 Uhr abends. Sie läu­ten das Pfingst­fest ein! So schön ist das immer und so sin­nig – ach Herz­lieb! Könn­test Du nun heu­te, wie es frü­her war, an mei­ner Sei­te sein, […]

09. Mai 1941

[410509–2‑1] Frei­tag, am 9. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein herz­liebs­ter [Roland]! Du!! Heu­te ist kein Bade­tag, weil Vater Nacht­dienst hat, nur Schrei­be­tag! Muß nach B. zur Sil­ber­hoch­zeit gra­tu­lie­ren, muß Vater [Nord­hoff] mei­ne Absa­ge zu sei­ner Ein­la­dung begrün­den, muß Mut­ter [Nord­hoff] nach K. schrei­ben und Dei­nen lie­ben Brief mit hin­ein­ste­cken. Will mei­nem Herz­lieb schreiben! […]

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