20. Dezember 1941

[411220–2‑1]

Sonn­abend, am 20. Dezem­ber 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Nun ist der lie­be Vater da! Weißt Du denn auch, wie spät es ist, wenn ich Dir schrei­be? Rate nur mal! Um 11 Uhr abends! Du!! Um vor­mit­tags 1100 [Uhr] kam er an mit dem Züg­le. Gut sieht er aus! Und ist auf­ge­räumt! Ich freue mich über ihn. Er kam noch­mal bela­den an mit geheim­nis­vol­len Din­gen, aber die Mutsch muß­te alles ver­ste­cken bis zum Fest! Ach, die lie­ben, guten Eltern – was sie alles für uns tun! Du! Heu­te war der Tag ein bun­tes Durch­ein­an­der. Erzäh­len! Erzäh­len. Wei­ter­le­sen!

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16. Dezember 1941

[411216–1‑1]

[Salo­ni­ki] Diens­tag, den 16. Dez. 1941.

Mein lie­bes teu­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein!

Her­zens­schät­ze­lein! Ich war doch mit mei­nen Gedan­ken gar nicht recht bei mei­ner Arbeit heu­te – ach Du, ich bin es ja so oft nicht – habe immer dar­nach aus­ge­schaut, aus­zu­bren­nen und mit Dir zu plau­dern; aber es ging nicht. Und nun ist es doch schon wie­der spät am Abend. Die Mit­tag­frei­zeit haben wir uns über Geschäf­ten ver­lau­fen. Wei­ter­le­sen!

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08. August 1941

Auszug aus dem Brief mit Strich
Aus­zug aus dem Brief mit Strich

[410808–2‑1]

Frei­tag, am 8. August 1941.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!

Herz­lieb!! Eben bin ich aus der Bade­wan­ne gestie­gen, ach Du! Mir zit­tern rich­tig die Hän­de, so sehr habe ich gear­bei­tet. Ich bin schon ganz fer­tig mit Rei­ne­ma­chen, den­ke nur mal! Und schon geba­det! Und dabei zeigt die Uhr erst ½ 3 [Uhr] am Nach­mit­tag. Ich muß­te mich so sehr beei­len, weil ich noch viel ande­res vor habe [sic]. Geheim­nis!! —— [sie­he Abbil­dung] Wei­ter­le­sen!

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02. Juli 1941

T&Savatar[410702–1‑1]

Mitt­woch, den 2. Juli 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te, Herz­lieb mein!

So, nun schreibt der Hubo wie­der mit den Ande­ren an einem Tische. Jetzt ist er näm­lich ein paar Mal abends aus­ge­zo­gen neben­an in die Schreib­stu­be – weil er mit sei­nem Geburts­tags­kind ganz allein sein woll­te. Die Kame­ra­den haben mich auch geneckt des­we­gen, aber das rührt den Hubo nicht. Wenn es um Dich geht, da lass ich mich nicht irre machen. Wo wirst Du denn mei­ner gedacht haben? Ich will raten: Gleich im Lehn­stuhl drau­ßen hast [Du] den Boten auf Dei­nen Schoß genom­men und hast ihm alles erzählt, hast mit Dei­nem Man­ner­li gere­det! Du! Wei­ter­le­sen!

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