09. Dezember 1940

T&Savatar[401209–2‑1]

Mon­tag, am 9. Dezem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Roland]!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Die Mutsch sitzt mir gegen­über — ja, sie ist heut[’] noch daheim! — und liest Rosi­nen aus, macht Man­deln aus, alles Geschäf­te, die Dei­ner [Hil­de] die Geduld ausgeh[’]n las­sen — Du!! Sie meint, die Mutsch: „Wenn nur unser [Roland] da wäre, der tät[’] mir ger­ne mit hel­fen [sic]!” Na ja — soo [sic] viel gibt’s ja heu­er gar­nicht [sic] vor­zu­be­rei­ten, es fehlt ja an allen Ecken. Und wenn ich sehen wür­de, daß sie es nicht allein schaf­fen kann — na dann — ohne wei­te­res! Wei­ter­le­sen!

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09. Mai 1939

T&Savatarsm[390509–2‑1]

O., am 7. Mai 1939.

Mein lie­ber [Roland]!

Mich drängt es, noch etwas für Dich zu schrei­ben, wenn’s auch schon längst Schla­fens­zeit ist. Ich kann kei­ne Ruhe fin­den. Bald wird die Uhr Mit­ter­nacht schla­gen. Bist Du es, Lie­ber, der mich in Gedan­ken sucht? Wei­ter­le­sen!

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08. April 1939

[390408–1‑1]

Erzgebirgischer Osterhase
Erz­ge­bir­gi­scher Oster­ha­se, von Dr. Bernd Gross [CC-BY-SA‑3.0], via Wiki­me­dia Com­mons, 03.2014
K. am 8. April 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Es ist doch so not­wen­dig, und es ist ein Glück, daß es in den Feri­en mög­lich ist, ein­mal Abstand zu neh­men vom Tun und Schaf­fen, und es von ande­ren Stand­punk­ten aus zu betrach­ten und zu über­bli­cken. Bei die­sen Aus­bli­cken bist Du mir stets gegen­wär­tig. Die Sor­ge um Dich, um uns, um unse­ren Weg, lie­be [Hil­de], folgt mir dabei wie mein Schat­ten.

[W]as ich vom Eltern­haus aus sah? Wei­ter­le­sen!

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