Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Gebäck

12. November 1942

25.)

Don­ners­tag, am 12. Novem­ber 1942. 

Gelieb­ter! Mein [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein! Du!!! 

Die Hand ist noch ganz unge­lenk von der Käl­te, war eben beim Milch­mann ohne Hand­schu­he, huh! Wie ist’s schon bit­ter kalt! 

Ich muß jetzt immer Hand­schu­he anzie­hen. Hab doch mei­ne lie­be gute Wärm­fla­sche im Krieg! Hof­fent­lich kommt sie mir in “alter Wär­me” wie­der – um den Gegen­satz des Wortes […]

25. Mai 1942

[420525–2‑1] Am 2. Pfingst­fei­er­tag 1942. Mein lie­bes gutes Her­ze­lein! Du!! Gelieb­ter!! Mein [Roland]! [Du] Wirst Dich wun­dern, daß das Geschrie­be­ne aus Blei­stift ist? Ich sit­ze unten im Gar­ten im Lie­ge­stuhl, die Bei­ne hoch­ge­zo­gen und auf mei­nen Knien liegt der Schrei­be­block, auf den ich mein Brief­lein an Dich schrei­ben will. Ob ich es am Abend noch­mal mit […]

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