Trug und Schein: Ein Briefwechsel

15. November 1942

[421115–2‑1]

28.)

Sonn­tag, am 15. Novem­ber 1942.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein aller­liebs­ter [Roland] ! Du!!

Heu­te kom­me ich aber ganz zei­tig am Nach­mit­tag zu Dir! Es ist gleich erst 1 Uhr vor­bei. Wie sind schon fer­tig mit allem und wol­len nun Sonn­tag halten.

13. November 1942

[421113–2‑1]

26.)

Frei­tag­abend [sic], am 13. Novem­ber 1942. 

Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein! Mein Her­zens­man­ner­li! Ich sit­ze beim Schein der Lese­lam­pe, im Ofen brum­melt ein lus­ti­ges Feu­er, Frei­tags ist es ja ein Bade­feu­er! Der Letz­te wäs­sert sich eben!! Papa. Die Uhr zeigt punkt [sic] sie­ben, eben höre ich unse­re Uhr schla­gen, Du!

02. November 1942

Mon­tag, am 2. Novem­ber 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes teu­res Herz, Du! Mein [Roland]!

[*] Schon am Nach­mit­tag will ich heu­te zu Dir kom­men; denn für den Abend hat sich Frau L. ange­mel­det, sie will uns mal besu­chen. Ich freu mich, daß sie uns mal auf­sucht. Die Mutsch ist gleich mal zum Milchmann […]

Nach oben scrollen