Trug und Schein: Ein Briefwechsel

18. September 1938

[380918–2‑1] O., am 18.9.1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Die­se ver­gan­ge­ne Woche ist mir fast eine Ewig­keit lang vor­ge­kom­men, ich war so in Sor­ge um Sie. Ihre lie­ben Zei­len haben mich beru­higt. Nichts wäre mir schreck­li­cher, ange­nom­men im Kriegs­fal­le, Sie müß­ten mit fort, ohne daß ich Sie noch ein­mal sehen könn­te. Sie haben recht, die Leu­te machen […]

18. August 1938

[380818–1‑1] 16.8.38 18.8.38 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Vie­len Dank für Ihre lie­ben Zei­len. Ich muß rich­tig­stel­len: Ganz ein­sam bin ich nicht mehr. Es ist jemand, der sich um mich küm­mert. Sie ken­nen die­sen Jemand. Der Gedan­ke an die­se lie­be Per­son, daß ich ihr alles schrei­ben und mit­tei­len könn­te, daß sie mir bleibt nach dem Ver­lust, sie […]

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