Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Fürsorge

18. Januar 1941

[410118–1‑1] Sonn­abend, den 18. Janu­ar 1941. Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein!! Hel­le, kla­re Tage sind jetzt. Aber es ist eine stil­le Käl­te. Sie kann uns nicht weh tun, wir sit­zen warm. In mir ist ganz viel Wär­me. Du! Ich kann gut ein wenig davon abge­ben. Aber nur an einen fes­ten […]

30. Dezember 1938

[381230–1‑1] B. am 30. Dezem­ber 1938. Mei­ne lie­be [Hil­de]! Ges­tern kam Ihr Paket an. Heu­te zie­ren nun auch Ihre Gaben mei­nen Gaben­tisch. Sie zie­ren ihn, lie­be [Hil­de]. Ich habe mich sehr gefreut über Ihr Geschenk. Was haben Sie sich für Aus­ga­ben gemacht! ‚Die gute Tan­te’ weilt zu Besuch bei uns. Sie ist ganz weg in […]

17. November 1938

[381117–1‑1] L. am 17. Novem­ber 1938. Lie­be [Hil­de]! Vie­len Dank für Ihre Brie­fe. Seit ich mir über­legt habe, wie wenig Zeit Ihnen bleibt, einen Brief zu schrei­ben, unge­stört zu schrei­ben, rech­ne ich Sie sie [sic] Ihnen dop­pelt. Was Sie abends fort­schi­cken, erreicht mich regu­lär am über­nächs­ten Tag früh. Wenn ich es abho­le, wie heu­te, Nach­mit­tag […]

15. Oktober 1938

[381015–1‑1] 13.10.38 L. am 15. Okto­ber 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Drei­und­zwan­zig Bil­der besit­ze ich jetzt von Ihnen und drei­und­zwan­zig Brie­fe. Das mag für mich der Anlaß sein, mich Ihrem Brief­ge­den­ken anzu­schlie­ßen. Dies­mal habe ich beson­ders unge­dul­dig auf Ihren Brief gewar­tet, ohne daß ich einen rech­ten Grund dafür anfüh­ren könn­te. Ganz gegen die Abma­chun­gen begann die […]

21. September 1938

[380921–1‑1] 20.9. L. am 21. Sept. 1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Am Mon­tag nach uns[e]rer letz­ten Begeg­nung [h]abe ich im Kalen­der geblät­tert — 4 Wochen, so eine Men­ge Blät­ter. Und nun sind sie fast her­un­ter, der nächs­te Sonn­abend schon – – –. Herz­lich will­kom­men sind Sie mir. „Sie kommt zu mir.”, dar­in liegt so viel; ein […]

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