04. Mai 1942

[420504–2‑1]

81.

Mon­tag, am 4. Mai 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­ter [Roland]! Her­zens­schät­ze­lein!

Es ist nach­mit­tags ¾ 2 Uhr. Ich bin wie­der fer­tig mit mei­ner täg­li­chen Haus­ar­beit und kom­me nun zuerst zu Dir, ehe ich ans nächs­te Geschäft gehe: Wäsche­le­gen. Erst muß ich mal ein wenig ver­schnau­fen; es ging doch nun seit Sonn­abend in Trab mit der Wäsche. Ein besond[e]res Glück hat­ten wir aber, Herz­lieb! Heu­te ist der Him­mel grau und es reg­net tüch­tig. Wir sind heil­froh, daß alles zuran­de ist [sic]. Und das nur, weil wir zwei Frau­ens­leut‘ zwei sooo arti­ge, gute Män­ner haben, gelt?!!

Wei­ter­le­sen!
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26. April 1942

Welthauptstadt germania 07
Film­mo­dell der Gro­ßen Hal­le (auch Ruh­mes­hal­le oder Volks­hal­le) mit dem Gro­ßen Becken, Teil der Aus­stel­lung Mythos „Ger­ma­nia“ und „Tem­pel­stadt“ Nürn­berg im Nürn­ber­ger Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Reichs­par­tei­tags­ge­län­de (7.04.2011 — 11.09.2011), Bild: Kater­Be­ge­mot, 2.05.2011, CC-BY‑3.0 Unpor­ted Attri­bu­ti­on Lizenz, 06.2017.

[420426–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 26. April 1942

Her­ze­lein! Mein lie­bes teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Ein Sonn­tag will wie­der zu Ende gehen. Der nächs­te ist nun schon ein Mai­en­sonn­tag. Früh­ling und Mai­en wird wie­der. Aber in wes­sen Herz es nicht Früh­ling und Mai­en ist, den stimmt das Blü­hen und Froh­sein rings­her [sic] nur trau­ri­ger. Und ein Herz voll Son­ne und Glück über­strahlt auch den dun­kels­ten Win­ter­tag. Wei­ter­le­sen!

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15. Dezember 1941

[411215–2‑1]

Mon­tag, am 15. Dezem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Her­ze­lein Du!!

Heu­te war mein Tag ganz aus­ge­füllt. Und jetzt erst, um 7 [Uhr] abends beginnt mein Fei­er­abend – ich ver­brin­ge ihn doch am aller­liebs­ten mir Dir, mein herz­lie­bes Man­ner­li!

[Ich] Will Dir nur gleich von früh ange­fan­gen erzäh­len. Zuerst schlie­fen wir alle 3 rich­tig aus! Bis um acht!! Weil der Papa Nacht­dienst hat ging es ein­mal, heu­te zum Mon­tag. Ganz fins­ter war der Tag heu­te, reg­ne­risch; aber nicht sehr kalt. Wei­ter­le­sen!

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05. Oktober 1941

[411005–1‑1]

Sonn­tag, den 5. Okto­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Der gan­ze Sonn­tag­nach­mit­tag liegt vor mir – offen ste­hen mir Tor und Tür zur Frei­zeit, offen zu ganz belie­bi­ger Ver­wen­dung. (Kame­rad K. ist Schrei­ber vom Dienst) Ach Gelieb­te! Es ist eine fal­sche Frei­zeit – Frei­zeit in der Gefan­gen­schaft. Wei­ter­le­sen!

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05. Mai 1941

T&Savatar[410505–2‑1]

Mon­tag, der 5. Mai 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Herz­lieb Du! Ich bin wie­der zu Haus, in [O.]. Da ist es doch am schöns­ten, Du! Da sind die lie­ben, ver­trau­ten Räu­me, da sind alle Bil­der von mei­nem [Roland] und da ist Ruhe! Himm­li­sche Ruhe und wohl­tu­en­des Sich­be­sin­nen! Wei­ter­le­sen!

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