14. Dezember 1941

[411214–1‑1]

[Salo­ni­ki,] Sonn­tag, den 14. Dez[.ember] 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib!

Jetzt komm[‘] ich aber nun schnell, ganz schnell zu Dir, Liebs­te! Ach Du ! Mit Unge­duld habe ich doch auf die Stun­de gewar­tet. Huschl huschl huschl [sic]! Ist es kalt bei mei­nem Her­ze­lein? Muß ich[‘]s doch gleich ein bis­sel wär­men? Magst [Du] Dich gleich ein bis­sel auf mei­nen Schoß setz­ten? Wei­ter­le­sen!

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23. August 1941

T&Savatar[410823–1‑1]

Frei­tag, den 22. August 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Herz­lieb! Gelieb­te Mein!

Letz­ter frei­er Nach­mit­tag heu­te – vor der gro­ßen Rei­se – in der nächs­ten Woche will ich ihn doch gleich noch mit dran­hän­gen an den Urlaub, damit ich schon am Nach­mit­tag fah­ren kann. Wenn das mög­lich ist, geht mei­ne Rei­se über Bel­grad – Agram – Graz – Mün­chen – Hof. In Mün­chen soll der Zug am zwei­ten Tage 1918 [Uhr] ein­tref­fen. Nach mei­nem Fahr­plan geht es dann 2130 [Uhr] wei­ter in Rich­tung Chem­nitz, wo ich schon gegen 6 Uhr mor­gens ein­tref­fe. [Es] Kann also sein, daß mein Tele­gramm in Mün­chen auf­ge­ge­ben ist – und tele­fo­nie­ren, kann ich denn das schon so früh? Du! Mein Herz­lieb wird schon mun­ter sein – ist ja immer mun­ter, wenn das Man­ner­li geguckt [sic] kommt! Na, wir wer­den schon sehen. Herz­lieb! Kannst [Du] Dir den­ken, daß das Man­ner­li schon ein bis­sel vom Rei­se­fie­ber gepackt ist? [Das] Äußert sich in der Freu­de, die nun kaum noch zu hal­ten ist. Wei­ter­le­sen!

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