Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Freundschaft

03. November 1942

17.)

Diens­tag, am 3. Novem­ber 1942. 

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein liebs­ter [Roland]!

Es reg­net heu­te. Ziem­lich kalt ists drau­ßen und es hat den Anschein, als ob es bald mal Schnee gibt. Vori­ges Jahr um die­se Zeit war schon alles in Weiß gehüllt. Ich war heu­te auf dem Wochen­markt. Tan­te K. hat­te 2 Kür­bis­se und 5 ℔ Sel­le­ri [sic] zur […]

07. November 1941

[411107–2‑1] Frei­tag, am 7. Novem­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein Her­zens­man­ner­li Du! Du!!! Ach Du! Du! Gelieb­ter!!! Wo fan­ge ich denn nun gleich zuerst an? Soviel, viel Freu­de auf ein­mal – oh Du! Ich kann sie doch gar­nicht alle fas­sen! Du!!! Du!!! Herz­lein gelieb­tes!!! Du bist zu mir gekom­men! Sooooo lieb!! Du!!! Ich möch­te Dich doch am aller­liebs­ten ganz, […]

11. Juni 1941

[410611–2‑1] Mitt­woch, am 11. Juni 1941. Mein gelieb­ter, guter [Roland]! Du!!! Mein Herz­lieb! Du!! Ich habe heu­te nacht von Dir geträumt – oh Du!!! So ganz lieb! Sooo lieb hat­test Du mich! Gelieb­ter!! Ach, wie sehr muß ich mich seh­nen nach Dir, Herz­lieb!!! Du!! So ganz sehr muß ich mich seh­nen! Du!!! Plea­se fol­low and like us:

31. Mai 1941

[410531–2‑1] Pfingst­sonn­abend, am 31. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Glo­cken­klang dringt von drau­ßen her­ein in’s Zim­mer, es ist gleich 7 Uhr abends. Sie läu­ten das Pfingst­fest ein! So schön ist das immer und so sin­nig – ach Herz­lieb! Könn­test Du nun heu­te, wie es frü­her war, an mei­ner Sei­te sein, […]

08. Mai 1941

[410508–2‑1] Don­ners­tag, am 8. Mai 1941. Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!! Weißt, wo ich jetzt eben her­ge­kom­men bin? Du!? Da kannst ja kei­ne blas­se Ahnung haben! Aus der Schu­le! Aus uns[e]rer [O.]er Schu­le, aus der Kin­der­schar! Es ging ganz ein­fach zu:  Plea­se fol­low and like us:

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