20. Januar 1941

T&Savatarsm[410120–2‑1]

Mon­tag, am 20. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!! Gelieb­ter!! Du!!

Bei uns ist ein när­ri­sches Wet­ter jetzt – ges­tern Käl­te und Schnee. Heu­te Tau­wet­ter und Regen, ja Regen! Die hohen Schnee­däm­me an der Stra­ße hüben und drü­ben sind so in sich zusam­men­ge­sun­ken. Ach – mir graut immer so vor dem Über­gang zum Tro­cken­wer­den – so ein dicker Brei ist alles, man muß nur so war­ten, und nun noch fes­te Asche drauf! Wei­ter­le­sen!

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28. Oktober 1940

Erntedankfest dt. Konsulat St. Gallen
Land­auf, land­ab, im Deut­schen Reich und über­all dort, wohin die ‘Volks­ge­mein­schaft’ sich hin aus­ge­brei­tet hat­te, waren die Menschen—wie Hilde—mit den Ern­te­dank­fei­ern beschäf­tigt. Ein­la­dung zum Ern­te­dank­fest 1940 des dt. Kon­su­lats in St. Gal­len, foto­gra­fiert in St. Mar­gre­then, Kan­ton St. Gal­len, in der Fes­tung Helds­berg von Kre­teglo­bi, 08.2014. Lizen­ziert über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.
[401028–2‑1]

Mon­tag, am 28. Okto­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter Du!

Dei­ne Mit­tags­pau­se wird jetzt bald zu Ende geh[e]n und die eine fängt jetzt an. Komm, rück mal erst ganz nah her­an… so begannst du ges­tern in Dei­nem lie­ben Brie­fe. Du! Wenn Du auch eine 13 geschos­sen hast und eine Fahr­kar­te dazu, ich bin trotz­dem stolz auf Dich! Das kann nicht jeder, glaubst? Wenn Du nur allein in mein Herz triffst, Du!! Mehr braucht es nicht! Und die Fahr­kar­te? Die las­se Dir nur auch geben. — Die übri­ge Post, die Du noch nach K. san­dest, ist nun in mei­ne Hän­de gelangt. Du wirst es schon aus mei­nen Ant­wort­brie­fen erse­hen haben. Frau Schei­be hat also auch Dir geschrie­ben? Mir schrieb sie eine Brief­kar­te; sie hat nun kei­ne [G]äste mehr. Eine komi­sche Art hat sie, Brie­fe zu schrei­ben, nicht? Wei­ter­le­sen!

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15. Oktober 1940

Hilde Weissner, Schauspielerin, Spielt Holde Rotemunde in Daheim in der Heide, 1936. Über Virtual History, 10.2015.
Hil­de Weiss­ner, Schau­spie­le­rin, spielt Hol­de Roter­mund in Daheim in der Hei­de, 1936. Über Vir­tu­al Histo­ry, 10.2015.

[401015–2‑1]

Diens­tag, am 15. Okto­ber 1940, in K..

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein gelieb­ter, guter [Roland]!

Wie­der daheim. Wie schön ist es, wenn man das sagen und füh­len kann. Ach, mein Rudolf Du, das Herz war mir so über­voll all die Tage und ich war doch gebun­den, konn­te nicht sein, wie mir das Herz gebot. Es war nicht leicht für mich. Aber nun kann ich wie­der nur Dir leben, nur Dir, mein [Roland]. Wei­ter­le­sen!

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12. Oktober 1940

Sonnensystem
Hil­des und Rolands Ster­ne, Jupi­ter und Saturn. Son­nen­sys­tem, Gra­fik: NASA, lizen­ziert über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015
[401012–2‑1]

Sonn­abend, am 12. Okto­ber 1940, G..

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein gelieb­ter, guter, [Roland]!

Auf der ver­schlun­ge­nen Fahrt all die Zeit daher, lan­de­te ich ges­tern nach­mit­tag in L.. Elfrie­de erwar­te­te mich an der Bahn. Wir gin­gen durch die Stra­ßen bis zur Rat­haus­nä­he, dort wohnt die Dame, bei der sie Gesang­stu­den nimmt; die Stun­de fiel in die Zeit zwi­schen 3–4 Uhr. Ganz plötz­lich sprach uns so im Gehen jemand von hin­ten an, es war Elfrie­des Schwes­ter Mari­an­ne. Nun hat­te ich gleich eine net­te Gesell­schaf­te­rin. Erst besorg­ten wir einen Weg und anschlie­ßend setz­ten wir uns zusam­men in ein Cafe, des­sen Namen mir aber schon wie­der ent­fal­len ist. Wei­ter­le­sen!

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19. September 1940

Bundesarchiv Bild 183-W-0801-512, Rhön, Hanna Reitsch beim Segelflug-Wettbewerb.jpg
In Rends­burg besuch­te Han­na Reitsch, Flie­ge­rin und Luft­waf­fe-Test­pi­lo­tin, die Kolo­nia­le Frau­en­schu­le Rends­burg (1926–45), hier bei einem Segel­flug­wett­be­werb 1936, DBa Bild 183-W-0801–512 / Becke, Hein­rich von der / CC-BY-SA 3.0, über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2015.

[400919–2‑1]

Don­ners­tag, am 19. Sep­tem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Heu­te ist hel­ler Son­nen­schein drau­ßen und ich bin ganz wohl und mun­ter. Mut­ter ließ mich heu­te früh schla­fen, und ich bin erst um 8 [Uhr] auf­ge­weckt. War ich erschro­cken.

Du kannst schon immer Dir aus­ma­len, was bloß los wäre, wenn ich Dich, mei­nen Wecker[,] nicht hät­te in Zukunft! Heu­te früh habe ich eine lie­be Über­ra­schung erlebt. Wei­ter­le­sen!

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