03. August 1941

T&Savatar[410803–1-2]

Son­ntag, den 3. August 1941

Mein liebes, teures Herz! Her­zlieb! Geliebte mein!!!

Ach Du! Das war zunächst eine Ent­täuschung heute: Dein lieber Bote kam nicht, schon den drit­ten Tag. Woran das liegen mag? Kam­er­ad H. ging auch leer aus und ich fragte Kam­er­aden aus der näm­lichen Gegend, sie warteten auch vergebens. Also haben wir uns miteinan­der getröstet – und mein Her­zlieb kann doch gar nicht [sic] dafür!!! Aber, um einen Spaß zu haben und uns[e]re Stim­mung etwas aufzubessern, haben wir die Gekränk­ten gespielt; haben gedro­ht mit Ein­stellen jeden Briefverkehrs, daß wir unseren Groll nun wer­den hin­un­ter­spülen und uns hier in Griechen­land küm­mern müssen! Siehste! Weit­er­lesen!

03. Juli 1941

[410703–2-1]

G., dDon­ner­stag, am 3. Juli 41.

Mein geliebtes Man­ner­li! Du mein Herzenss­chatz! Mein [Roland]!

Du!! Du!! Fühlst Du es nicht, wie mein Herz so wild, so ungestüm schlägt vor Jubel und Glück? Du!! Vor seligem Liebesglück! Oh Her­zlieb! Wie ein Feuer­strom durchrin­nt es mich Geliebter!, wenn ich Deine geliebten Zeilen lese! Oh Du!! Du!! Du!!!!!

Weg­stehlen muß ich mir die Zeit, da ich unge[st]ört Dir meinen innig­sten Dank sagen will! Mein geliebtes Herz! Wie Du mich beglückst! Oh! Wie wun­der­sam, wie won­nevoll berührt mich dieses selige Gefühl, wenn Du sooo lieb, ach so unendlich lieb zu mir kommst! Mein Schatz! Du!! Du!! Weit­er­lesen!

01. Juli 1941

T&Savatar[410701–1-1]

Dien­stag, den 1. Juli 1941

Mein Her­zlieb! Mein Lieb­stes, Bestes auf der Welt!

Du! Gestern kon­nte ich doch gar keinen Boten abschick­en, und heute wird’s nur ein Kurz­er. Ob ich Dich vergessen habe? Geliebte!!! Was gibt es in dieser Welt, worüber ich Dein­er vergessen kön­nte, des Lieb­sten und Besten und Köstlich­sten, das ich erlan­gen kon­nte? Oh, niemals, nim­mer­mehr!! Du!!!! Der Geburt­stags­mann hat doch die ganze Zeit gebraucht – einem anderen hätte ich gutwillig Deine Zeit auch nicht abge­treten! Du! Ich habe Dich sooo lieb – und ich möchte Dich doch so ganz sehr lieb­haben – Du!! Lieb­ste! Wo bist Du denn eben? Ich muß Dich doch erst mal ganz sehr drück­en! – oh, ganz nahe Dich bei mir fühlen!! – oh, ganz eins sein mit Dir!! Lippe an Lippe, Herz an Herz – und – – Du!!! Du!!!!! Alles Sehnen gestillt! Her­zlieb!!! Her­zlieb!!!!! Oh, wie glück­lich bin ich mit Dir! Ich kann ohne Dich nicht mehr sein! Bei Dir finde ich Ruhe und Erfül­lung allen Sehnens. Weit­er­lesen

13. Juni 1941

[410613–2-1]

Fre­itag, am 13. Juni 1941.

Mein [Roland]!!! Mein Her­zlieb!!! Du!!! Du!!!!!

Sag? hörst Du mich jubeln? Siehst Du, wie ich strahle vor Freude? Und vor Stolz? Du!!! Du!!! Ach – wenn Du jet­zt bei mir sein kön­ntest!!! Her­zlieb! Mir ist ja heute soooooviel Freude und Glück zuteil gewor­den!!! Ach Her­zlieb! Weit­er­lesen!

30. Mai 1941

T&Savatar[410530–2-1]

Fre­itag, am 30. Mai 1941.

Mein liebes, teures Herz! Du mein geliebter [Roland]!!

Du!! Gestern abend in der Singstunde war ich so froh, weiß gar­nicht [sic], wie es kam. Nichts von außen her, daß mir einen Anlaß dazu gegeben hätte. Es kam von innen her­aus dieses Froh­sein! Und ich glaube, Du warst auch froh an diesem Abend, Geliebter!! Weit­er­lesen!