Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Fremdsprachen

16. Dezember 1941

[411216–1‑1] [Salo­ni­ki] Diens­tag, den 16. Dez. 1941. Mein lie­bes teu­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein! Her­zens­schät­ze­lein! Ich war doch mit mei­nen Gedan­ken gar nicht recht bei mei­ner Arbeit heu­te – ach Du, ich bin es ja so oft nicht – habe immer dar­nach aus­ge­schaut, aus­zu­bren­nen und mit Dir zu plau­dern; aber es ging nicht. Und nun ist es […]

24. April 1941

[410424–1‑1] Don­ners­tag, den 24. April 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Dein [Roland] sitzt drau­ßen im Schul­hof. Es mag gegen 5 Uhr sein. Es ist wie­der ein fri­scher, son­ni­ger Tag heu­te – und heu­te blei­be ich zu Haus. Die Son­ne scheint mir ins Gesicht. Sie neigt schon wie­der merk­lich nach Wes­ten, in die […]

06. April 1941

[410406–1‑1] Sonnabend/Sonntag [sic], den 6. April 1941 Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du! Gelieb­te, Hol­de mein!! Es ist Sonn­tag in der stil­len Mor­gen­frü­he. Unser Zim­mer hat die Fens­ter nach Osten, und die Strah­len der Mor­gen­son­ne kün­den einen neu­en Tag. Alle Tage kommt sie, die lie­be Son­ne – und bleibt – und scheint und wärmt – noch kei­nen trüben […]

04. April 1941

[410404–2‑1] Frei­tag, am 4. April 1941. Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, aller­liebs­ter [Roland]! Du!! Ein herr­li­cher Früh­lings­tag ist heu­te, die lie­be Son­ne strahlt mit dei­ner [Hil­de] um die Wet­te! Du!! Eben bin ich aus der Wan­ne gestie­gen; ich habe geba­det, so gut es eben ging. [Ich] Bin erst am Sonn­tag ganz gesund. Und nun geht […]

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