27. Februar 1942

[420227–1‑1]

Frei­tag, den 27. Febru­ar 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib! Du mei­ne [Hil­de]!

Mor­gens zwi­schen drein und vie­ren [sic] – ich glaub[‘], so hebt ein [Volks]Lied [von Bet­ti­na von Armin, 1805] an, und wenn nicht, eben mein Brief. Ich war ganz von sel­ber mun­ter zu mei­ner Wache von drei bis sie­ben Uhr. [Ich] War eben aus Träu­men auf­ge­wacht, als der Kame­rad mich wecken woll­te.

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26. Oktober 1941

[411026–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 26. Okto­ber 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Lie­bes, teu­res Weib! Gelieb­te mein!

Du! Komm zu mir! Ich bin allein! Und drau­ßen ist Regen und trü­ber Him­mel. Drin­nen aber ist Wär­me, vom Öfchen, Wär­me und Trau­te und Son­nen­schein des Her­zens. Daß ich allein bin? Wei­ter­le­sen!

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12. October 1941

[411012–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 12. Okto­ber, 1941

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes teu­res Weib!

Es tat mir ja so leid, daß ich ges­tern so schnell mich los­rei­ßen muß­te und den Brief so halb fer­tig in den Kas­ten ste­cken – aber er wür­de Dich sonst nicht pünkt­lich errei­chen – und ich hat­te es Kame­rad K. nun ein­mal ver­spro­chen. Er hat mich in eine Bar mit­ge­nom­men. Vom Kino kamen wir ab, weil wir dann nicht hät­ten zusam­men­ge­hen kön­nen, er hat den „Post­meis­ter“ schon gese­hen. Wei­ter­le­sen!

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6. Oktober 1941

T&Savatar[411006–1‑1]

Mon­tag, den 6. Okto­ber 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Darf ich Dir noch ein bis­sel vor­phi­lo­so­phie­ren? Ich lag heu­te von 5 — 6 Uhr wach und habe an den Gedan­ken von ges­tern wei­ter­ge­spon­nen. Wei­ter­le­sen!

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05. Oktober 1941

[411005–1‑1]

Sonn­tag, den 5. Okto­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Der gan­ze Sonn­tag­nach­mit­tag liegt vor mir – offen ste­hen mir Tor und Tür zur Frei­zeit, offen zu ganz belie­bi­ger Ver­wen­dung. (Kame­rad K. ist Schrei­ber vom Dienst) Ach Gelieb­te! Es ist eine fal­sche Frei­zeit – Frei­zeit in der Gefan­gen­schaft. Wei­ter­le­sen!

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