Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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28. Oktober 1942

[421028–2‑1]

12.)

Mitt­woch, am 28. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Schät­ze­lein Du! Gelieb­ter [Roland]!

Aber nun kom­me ich doch ganz schnell zu Dir, mein Schät­ze­li. Bin doch so beschäf­tigt gewe­sen den gan­zen Tag und konn­te es doch gar­nicht erwar­ten, bis ich end­lich bei Dir sit­zen kann. Ach Du! Hast mich ja heu­te so, so froh […]

23. Oktober 1942

[421023–2‑1]

8.)

Frei­tag, am 23. Okto­ber 1942.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, guter [Roland], Du! Ach, Du! Du!! Komm setz Dich zu mir, gib mir Dei­ne lie­be Hand, lehn Dein Köpf­chen an mich, Herz­lieb! Ruh Dich aus – ach Du! Wer­de still, ganz still bei mir. Und schenk mir dadurch die Kraft, daß auch ich ganz stil­le bin und auf mich […]

20. Oktober 1942

[421020–2‑1]
6.)
Diens­tag, am 20. Okto­ber 1942. Abends.
Her­zens­schät­ze­lein! Du!! Ein­zig­ge­lieb­ter!
Du! Ich bin ja den gan­zen Tag über schon so vol­ler Freu­de und Glück, ach Du! Den­ke doch: 3 Boten sind gekom­men! 3 lie­be Boten von Dir, mein Herz! Du! Ich dan­ke Dir so sehr! Wie hast Du lieb und flei­ßig an mich gedacht, Schät­ze­lein! Bei […]

27. Februar 1942

[420227–1‑1] Frei­tag, den 27. Febru­ar 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib! Du mei­ne [Hil­de]! Mor­gens zwi­schen drein und vie­ren [sic] – ich glaub[‘], so hebt ein [Volks]Lied [von Bet­ti­na von Armin, 1805] an, und wenn nicht, eben mein Brief. Ich war ganz von sel­ber mun­ter zu mei­ner Wache von drei bis sie­ben Uhr. [Ich] War eben aus […]

26. Oktober 1941

[411026–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 26. Okto­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Lie­bes, teu­res Weib! Gelieb­te mein! Du! Komm zu mir! Ich bin allein! Und drau­ßen ist Regen und trü­ber Him­mel. Drin­nen aber ist Wär­me, vom Öfchen, Wär­me und Trau­te und Son­nen­schein des Her­zens. Daß ich allein bin? Plea­se fol­low and like us:

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