Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Flak

06. Mai 1942

[420506–2‑1] 83. [O.] Mitt­woch, am 6. Mai 1942 Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, liebs­ter [Roland]! Ach Her­ze­lein! Ich konn­te es doch heu­te kaum erwar­ten bis wie­der die Stun­de da war, da ich Dein den­ken kann. Gelieb­ter! Es ist spät abends, wo ich hier bei Dir sit­ze und mit Dir rede. Aber nachts mögen wir doch gera­de am […]

11. November 1940

[401111–2‑1] Mon­tag, am 11. Novem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter mein! Heut ist nun Hell­muths’ Geburts­tag. Ob denn alle uns[e]re Glück­wün­sche recht­zei­tig in sei­ne Hän­de kamen? Ob er auch ein wenig spürt, daß heut ein Fest­tag für ihn ist? Der Arme muß nun wie­der 4 Wochen lang tüch­tig ran. Ach, ich kann es […]

06. November 1940

[401106–1‑1] Mitt­woch den 6. Novem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein! Du! Dein Schrei­ber­hu­bo liegt aus­ge­streckt auf sei­nem Lager. Alles muß drau­ßen antre­ten zum Dienst um 2 Uhr — er hat Mit­tag bis um 3 Uhr. Ist doch fein, nicht? Er ist aber auch noch müde heu­te. Eine gestör­te Nacht liegt hin­ter […]

02. November 1940

[401102–1‑1] Sonn­abend, den 2. Novem­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz, mei­ne lie­be, gelieb­te [Hil­de] Du!! Ich habe schon manch­mal es erlebt und emp­fun­den, daß ich mich auf die Wirk­lich­keit ein­stel­len kann, daß ich ein Rea­list bin. Herz­lieb, die­ses Ver­mö­gen bewahr­te mich ges­tern abend wie­der vor Trüb­sinn und erleich­tert es mir, mich in eine neue Situa­ti­on […]

01. November 1940

  [401101–1‑1] Frei­tag, den 1. Novem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein! Wo ich jetzt ste­cke, abends um 9 Uhr, suchst Du mich gewiß nicht, suchst Du mich sowohl der nächs­ten Umge­bung, als auch der Kame­rad­schaft nicht, unter der ich jetzt ste­cke. Du, ich mag nicht kla­gen, ich kam zunächst auch noch […]

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