Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Ferne

10. August 1941

[410810–1‑1] Sonn­abend, den 9. Aug. 1941 Herz­lie­bes Schät­ze­lein! Mein lie­bes, teu­res Herz! Ätsch! Ätsch! Siehst, so tri­um­phiert Dein Man­ner­li heu­te! War­um? Ja, war­um! Weil es nun schwarz auf Weiß [sic] hat, was er erst nur schwarz in Schwarz [sic] hat­te. Noch nicht erra­ten? Die ver­wa­ckel­ten Nega­ti­ve hat Dein Man­ner­li abzie­hen las­sen. Hast [Du] Dir das […]

09. Oktober 1940

[401009–1‑1] Mitt­woch den 9. Okto­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du! End­lich! Du! Ein Zei­chen von Dir! Der Bote vom Sonn­tag. Die Post ist schuld, die furcht­ba­re K.er Post. Bist [Du] wie­der froh, Herz­lie­bes? Ich kann Dir nicht anders hel­fen, als Dir raten und Dir mei­ne Lie­be und Treue erzei­gen [sic] durch mei­nen Boten. […]

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