17. März 1942

[420317–1‑1] Diens­tag, den 17. März 1942 Herz­al­ler­liebs­te mein! Mein lie­bes, teu­res Weib! Nun könnt[‘] ich doch wie­der ein­mal rich­tig eifer­süch­tig und nei­disch wer­den. Alle dür­fen um mein Aller­liebs­tes sein: die Buben der Schar, das Mädel vom Schnei­der in der Zither­stun­de, und Frau­en­schaft und Frau­en­dienst und Schar­lei­te­rin­nen, Kan­to­rei und Rotes Kreuz – nur ich darf es nicht, kann […]

11. März 1942

[420311–2‑1] 33. Mitt­woch, am 11. März 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Ach Du! Heu­te bin ich aber heil­froh, daß ich nun end­lich auf mei­nem Hin­tern sit­zen kann. Heu­te habe ich mal gespürt, daß ich auch Ner­ven habe und kei­ne gefühl­lo­sen Strän­ge. Die Kin­der waren heu­te ganz aus dem Häu­sel! Wir hat­ten doch Theater.

09. März 1942

[420309–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 9. März 1942 Lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein! Mei­ne [Hil­de]! Du lie­bes, armes Schät­ze­lein mußt auch zu viel Geduld haben!! Zuerst auf mei­nen Boten war­ten, die unpünkt­li­chen. Jeden Tag schi­cke ich einen auf den Weg. Möcht[‘] nur mal mit ihnen gehen und sehen, wo sie sich so ver­wei­len. Geb[‘] ihnen allen doch […]

07. März 1942

[420307–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 7. März 1942 Mein lie­bes, teu­res Weib! Gelieb­te! Mei­ne [Hil­de]! Du denkst mein sooo lieb jeden Tag – und jeden Tag bin ich unter den Glück­li­chen, denen die Post etwas bringt. Und unter den Glück­lichs­ten der Aller­glück­li­che, ganz gewiß! Wer wird noch sooo lieb beschenkt von sei­nem lie­ben Weib wie Dein Mannerli? […]

06. März 1942

[420306–1‑1] Frei­tag, den 6. März 1942 Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib! Ein beweg­ter Tag neigt sich sei­nem Ende, bewegt nur im äuße­ren Sin­ne. Gekrönt und über­formt wird er von Dei­nem lie­ben Boten – und beschlos­sen wird er nun mit Dei­nem Geden­ken. Die Schreib­stu­be habe ich heu­te nur kurz am Vor­mit­tag gese­hen. Um 10 Uhr muss­ten wir zu […]

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