27. März 1942

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[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 27. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Herz!

Frei­tag­abend – wie­der ver­ron­nen eine Woche. Die nächs­te sieht uns schon vor dem Oster­fest. Die Grie­chen fei­ern es an den­sel­ben Tagen. Oster­fest – es wird daheim noch wenig öster­lich aus­schau­en nach die­sem har­ten Win­ter.

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25. März 1942

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[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 25. März [‘]42

Gelieb­tes Herz! Mein lie­bes, treu­es Weib!

Heu­te muß ich aber nun [ein]mal an die ander[e]n Glie­der der Fami­lie den­ken, und Du, Schät­ze­lein, wirst dabei etwas kür­zer kom­men, aber nur im Umfang, nicht in der Herz­lich­keit. Du, ich gera­te ja in Schul­den, über Schul­den, wird gar nicht dau­ern, lau­fen die Beschwer­den ein. Ach Du! Ich kann mich doch gar nicht tren­nen von Dir, wenn ich an Dei­nem bBoten schrei­be – ich kann mei­ne Gedan­ken auf gar nichts ande­res rich­ten. Die lie­be Mutsch wird auf ein Zei­chen war­ten, die K.er Eltern, Sieg­fried ist wie­der [ein]mal dran, usw. usw. Aber Du kommst ganz zuerst dran heu­te! Und an den Schluß will ich nur noch den Gute­nacht­kuß hän­gen.

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08. April 1941

T&Savatarsm[410408–2-2]

Diens­tag, am 8. April 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Ich muss Dir heu­te noch ein Begleit­schrei­ben schi­cken. Es geht nicht alles in einen Umschlag. Dei­ne klei­nen Wün­sche schi­cke ich Dir hier. Hof­fent­lich kommt alles heil an! Wei­ter­le­sen!