Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Essgewohnheiten

14. Mai 1942

[420514–1‑1] Don­ners­tag, den 14. Mai 1942 Her­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne [Hil­de]! Lie­bes, treu­es Weib! Heu­te oder mor­gen hät­ten wir nun zie­hen müs­sen. Gelieb­te! Wirst Du denn nun schon Gewiß­heit haben, daß wir noch blei­ben kön­nen? Oh Du! Ich mei­ne sie ver­spürt zu haben, Dei­ne Freu­de, Dein Seh­nen, dar­um, daß Dein Man­ner­li noch am ver­trau­ten Orte sein […]

03. Mai 1942

[420503–2‑2] Sonn­tag­abend, am 3. Mai 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, guter [Roland]! Herz­lieb mein! Nun ist es so weit! Ich kann mich zu Dir set­zen, kann Dei­ne lie­ben Hän­de fas­sen – ach, Gelieb­ter! Ich bin doch so glück­lich! Bin so von Her­zen froh! Weil ich Dich sooo lieb­ha­ben kann, Du! Sooo lieb­ha­ben muß! Oh Her­ze­lein! Könn­test […]

14. Februar 1942

[420214–1‑1] Wien, den 14. Febr.[uar] 1942 Herz­al­ler­liebs­te, Gelieb­te mein! Zuerst muß ich Dir von gan­zem Her­zen dan­ken für Dei­nen lie­ben Brief. Heu­te mor­gen gegen 11Uhr war mei­ne Nach­fra­ge auf dem Post­amt nicht ver­ge­bens. Her­zens­schät­ze­lein! Wie fein und lieb es doch ist, daß  Du mich nun mit Dei­nem Boten wie­der­ge­fun­den hast – ach Schät­ze­lein, daß ich […]

28. Juli 1941

[410728–1‑1] Mon­tag, der 28. Juli 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb, Gelieb­te mein! Du, nun geht’s mit Rie­sen­schrit­ten auf das Monats­en­de. Und der August­mo­nat – wird uns glück­lich zusam­men­füh­ren? Gott gebe es! Es ist ein Kämp­fen um den Urlaub, kannst [Du] Dir viel­leicht den­ken. 200 Mann sind wir. Vor­erst dür­fen nur 5% fah­ren. Wenn ich […]

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