18. Juni 1941

[410618–1‑1]

Mitt­woch, den 18. Juni 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein!!

Der Hubo hat sei­nen frei­en Nach­mit­tag heu­te. Er hat ein wenig Kopf­schmerz, eine klei­ne Erkäl­tung steckt in ihm. Drau­ßen ist es heu­te kühl und stür­misch, aus Wes­ten bläst der Wind. So blei­be ich am Bes­ten daheim und scho­ne mich – und den­ke an mein Herz­lieb. Ich tat es vor­hin schon, als ich mein Mit­tags­stünd­chen hielt. Der Kopf­schmerz ließ mich nicht schla­fen – und so lie­fen die Gedan­ken schnell nach Hau­se – und spa­zier­ten in d[en] Land­schaf­ten der Hei­mat – Dei­ner uns[e]rer Hei­mat, der lie­ben, schö­nen, glück­durch­sonn­ten – wie ger­ne tun sie das!!! Wei­ter­le­sen!

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12. Januar 1941

T&Savatar[410112–2‑1]

Sonn­tag, am 12. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Gelieb­ter mein!! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Die Zei­ger mei­ner Uhr sind sich eben jetzt am ferns­ten – vier­tel vor 3 Uhr.

Und wie ists‘ [sic: ist es] bei uns? Du?!

Ich bin Dir jetzt am nächs­ten, Du!! Am nahes­ten! Ganz nahe! Mein lie­ber, guter [Roland]!! Ich feie­re nun Sonn­tag, mit Dir. Die Arbeit ist getan. Vater liegt neben mir auf dem Sofa; Mut­ter erwar­ten wir jede Minu­te, sie woll­te mit dem Bus kom­men um die­se Zeit. Wei­ter­le­sen!

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