Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Ernährung

10. November 1942

23.)

Diens­tag, am 10. Novem­ber 1942. 

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­tes Herz! Liebs­ter, aller­liebs­ter [Roland], Du! 

Ich habe von Dir geträumt heu­te Nacht, Du! Aber ich weiß kei­nen Zusam­men­hang mehr, weiß nur, daß Du bei mir warst. Und das ist mir auch schon genug, Her­ze­lein! Du warst bei mir! 

Wie ich dich doch lie­be! Sooo lie­be. Du! Heu­te ist kein Bote […]

28. Oktober 1942

[421028–2‑1]

12.)

Mitt­woch, am 28. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Schät­ze­lein Du! Gelieb­ter [Roland]!

Aber nun kom­me ich doch ganz schnell zu Dir, mein Schät­ze­li. Bin doch so beschäf­tigt gewe­sen den gan­zen Tag und konn­te es doch gar­nicht erwar­ten, bis ich end­lich bei Dir sit­zen kann. Ach Du! Hast mich ja heu­te so, so froh […]

20. Oktober 1942

[421020–2‑1]
6.)
Diens­tag, am 20. Okto­ber 1942. Abends.
Her­zens­schät­ze­lein! Du!! Einziggeliebter!
Du! Ich bin ja den gan­zen Tag über schon so vol­ler Freu­de und Glück, ach Du! Den­ke doch: 3 Boten sind gekom­men! 3 lie­be Boten von Dir, mein Herz! Du! Ich dan­ke Dir so sehr! Wie hast Du lieb und flei­ßig an mich gedacht, Schät­ze­lein! Bei […]

11. November 1941

[411111–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 11. Novem­ber 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]! Nicht umsonst habe ich heu­te gewar­tet. Dein lie­ber Bote vom Diens­tag ist gekom­men. Ich dan­ke Dir so sehr, Gelieb­te! Nicht mit einem Wort sprichst Du dar­in von Dei­nem Befin­den. Darf ich es als gutes Zei­chen neh­men? Du bist so froh! Ach […]

02. Juli 1941

[410702–1‑1] Mitt­woch, den 2. Juli 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te, Herz­lieb mein! So, nun schreibt der Hubo wie­der mit den Ande­ren an einem Tische. Jetzt ist er näm­lich ein paar Mal abends aus­ge­zo­gen neben­an in die Schreib­stu­be – weil er mit sei­nem Geburts­tags­kind ganz allein sein woll­te. Die Kame­ra­den haben mich auch geneckt des­we­gen, aber das […]

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