21. Februar 1942

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[Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 21. Febru­ar [19]42

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Mei­ne liebs­te [Hil­de]!

Dei­ne lie­ben Boten gehen immer noch nach Wien; denn sonst müß­te ich längst einen erhal­ten haben. Ich habe schon gerech­net, daß ich nun am Diens­tag den ers­ten Boten erwar­ten kann – und die ander[e]n alle kom­men dann noch, zur Beloh­nung für die Geduld – ja? Schät­ze­lein! Ach, es ist doch jetzt noch gar nicht schwer, gedul­dig zu sein. Sovie­le Boten habe ich hier schon. Und noch ist mein Herz ganz erfüllt von dem Erle­ben uns[e]rer gemein­sa­men Tage, von Dei­ner Lie­be, Du! Du!!!

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9. November 1941

T&Savatar[411109–1‑1]

[Thes­sa­lo­ni­ki] Sonn­tag, den 9. Nov. 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mein lie­bes, lie­bes Her­ze­lein!

Ein­ge­trie­ben sind wir wie­der. Von uns[e]rer Wan­de­rung zum Kapel­len­berg. Du weißt schon, wel­chen ich mei­ne. Es ist eines uns[e]rer liebs­ten Wan­der­zie­le gewor­den. Und heu­te haben wir es auf einem ganz neu­en Wege ange­steu­ert (wir sind doch See­leu­te!), der hat uns über­aus gut gefal­len. Es war aber auch ein Tag, der wie­der recht alles im schöns­ten Lich­te zeig­te. So warm, daß wir – gegen 2 Uhr mach­ten wir uns auf den Weg – schwitz­ten. In der Son­ne waren min­des­tens 20 Grad. Die­se Herbst­ta­ge hier sind zu köst­lich! Wei­ter­le­sen!

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07. November 1941

[411107–1‑1]

Mög­li­che Schlag­wor­te: Hil­des Erkäl­tung, Rolands Senk­fuß, Berg­stei­gen, Rolands Mut­ter

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 7. Novem­ber 1941

Herz­lie­bes Schät­ze­lein! Gelieb­te, Du! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

[Ich] Kann nun mei­nem Herz­lieb nur aus der Fer­ne hel­fen bei sei­ner Krank­heit. Ach Du! Ich weiß, daß ich Dir auch damit hel­fen kann. Das böse Gigi­häl­schen [sic] mußt immer fein in acht neh­men. Dort setzt sich bei Dir die Erkäl­tung gern und hart­nä­ckig fest. Wei­ter­le­sen!

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