Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Erbkrankheit

30. Januar 1941

[410130–2‑1] Don­ners­tag, am 30. Janu­ar 1941. Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter Du!! Ges­tern nach­mit­tag noch erreich­te mich Dein lie­ber Bote vom Mon­tag und ich dan­ke Dir recht herz­lich dafür. Alle Dei­ne lie­ben Gedan­ken, die Du dar­in auf­greifst, Du!! Ich will sie Dir in einer ruhi­ge­ren Stun­de erwi­dern. So viel Kon­zen­tra­ti­on ist mir heu­te nicht […]

30. Juni 1938

[380630–1‑1] 28.6.38 L. am 30. Juni 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Zunächst bestä­ti­ge ich dan­kend den Emp­fang des Schrei­bens Ihrer Eltern. Ich wuß­te, es daß es für Sie einen schwe­ren Schritt bedeu­te­te, und es tut mir leid, daß Sie in Ängs­ten waren; aber es muß­te sein.— Ich schrei­be Ihnen heu­te, wie ich zur Eben­bür­tig­keit den­ke. Plea­se […]

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