Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Erbe

26. Dezember 1938

[381226–2‑1] O., am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1938. Mein lie­ber [Roland]! Am Hei­lig­abend war ich fest ent­schlos­sen, auch mit den Eltern einig, heu­te bei Ihnen in L. zu sein. Um den Weg hat­te ich kei­ne Angst, ich hät­te Sie auch bestimmt irgend­wo gefun­den, wären Sie nicht zu Hau­se gewe­sen. Am Abend woll­te ich zurück. Sie dür­fen sich […]

06. August 1938

[380806–1‑1] 4.8. B. am 6. Aug. 1938 Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Es ist mir erst zu Hau­se recht deut­lich gewor­den, wie­viel Lau­fe­rei und Aus­la­gen ich Ihnen zuge­mu­tet habe, als ich Ihnen auf­trug, die Fil­me zu besor­gen. Sie haben mich aber recht ver­stan­den: Sie soll­ten die Bil­der zuerst sehen und über die Auf­nah­men ver­fü­gen. Mit Span­nung und Ent­de­cker­freu­de […]

30. Juni 1938

[380630–1‑1] 28.6.38 L. am 30. Juni 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Zunächst bestä­ti­ge ich dan­kend den Emp­fang des Schrei­bens Ihrer Eltern. Ich wuß­te, es daß es für Sie einen schwe­ren Schritt bedeu­te­te, und es tut mir leid, daß Sie in Ängs­ten waren; aber es muß­te sein.— Ich schrei­be Ihnen heu­te, wie ich zur Eben­bür­tig­keit den­ke. Plea­se […]

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