03. Mai 1942

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Offi­zie­re und Unter­of­fi­zie­re der 3. Kure Spe­zi­al-Lan­dungs­kräf­te, wel­che Tula­gi im Mai 1942 besetz­te und wäh­rend der alli­ier­ten Rück­erobe­rung bei­na­he voll­kom­men auf­ge­rie­ben wur­de. Foto vom 17. Febru­ar 1942, Kure, Japan. Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2018.

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Sonn­tag­abend, am 3. Mai 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter, guter [Roland]! Herz­lieb mein!

Nun ist es so weit! Ich kann mich zu Dir set­zen, kann Dei­ne lie­ben Hän­de fas­sen – ach, Gelieb­ter! Ich bin doch so glück­lich! Bin so von Her­zen froh! Weil ich Dich sooo lieb­ha­ben kann, Du! Sooo lieb­ha­ben muß! Oh Her­ze­lein! Könn­test Du mei­ne gro­ße, her­zin­ni­ge Freu­de sehen! Ich glau­be Du wür­dest ganz sehr froh und glück­lich sein, weil Du soviel Macht über mich hast durch Dei­ne Lie­be!!! Du!! Ich bin doch ganz Dein! Wei­ter­le­sen!

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6. Oktober 1941

T&Savatar[411006–2‑1]

Mon­tag, am 6. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Du!!! Gelieb­ter! Mein [Roland]!!!

Du bist zu mir gekom­men! Du!! Ich bin so glück­lich! Ich bin sooo froh! Und damit Du mei­ne Freu­de auch wahr­haf­tig mit­emp­fin­den kannst, Herz­lieb! Dar­um habe ich mich gleich jetzt, eben, da ich Dei­ne bei­den lie­ben Boten gele­sen habe  her­ge­setzt, um Dir zu sagen, wie Du mich beglückt hast! Herz­lein!! Die Boten vom Mitt­woch und Don­ners­tag kamen an. Und dar­in­nen das lie­be, lie­be Vers­lein! Gelieb­ter !!!!! Du hast mich so sehr beglückt damit! Du weißt es nicht. Ach Du!! Du bist unzu­frie­den dar­über? Du!!! Du!!! Wenn es mich nur beglückt! Wenn es mich nur selig macht und so eigen-lieb anrührt im Her­zen! Wei­ter­le­sen!

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12. August 1941

T&Savatar[410812–2‑1]

Diens­tag, am 12. August, 1941.

Mein Herz­lieb! Du!!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland][!]

Und wie­der ist es Nach­mit­tag – die Zeit, da ich mich hin­set­ze, Dein zu den­ken. Der Him­mel zeigt schon seit Tagen ein fins­t’­res Gesicht, win­dig ist es drau­ßen – kühl. Ich muß immer ein wenig Feu­er anma­chen; wenn man nach­mit­tags still im Zim­mer sitzt[,] ist es kühl. Du! Ges­tern beka­men wir einen Teil uns[e]rer Win­ter­feue­rung! Ich will nur recht spar­sam damit umge­hen, man weiß nicht[,] wie sich dies­mal der Win­ter anläßt – und wie wär­me­be­dürf­tig ich sein wer­de! Um mich gehts’ [sic] ja haupt­säch­lich; denn die Eltern sind den größ­ten Teil des Tages außer­halb. Wei­ter­le­sen!

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05. Juni 1941

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Don­ners­tag, am 5. Juni 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]!!

Du!! Jetzt habe ich mich ein­mal frei­ge­macht von mei­nem Quäl­geist, die Mutsch ist bei ihm! Es ist 7 Uhr durch, die Tan­te woll­te gegen Abend her­kom­men, um Bär­bel zu holen. Sie wer­den wohl erst mit dem 8 Uhr Bus in O. ankom­men nun. Ich fah­re nun nicht noch ein­mal mit nach M., das wird mir zu spät. Ent­we­der muß die Tan­te allein fah­ren, oder geht die Mutsch ein Stück mit. Wei­ter­le­sen!

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05. März 1941

T&Savatar[410305–1‑1]

Mitt­woch, den 5. März 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Du!!

Was Du mir ges­tern Lie­bes sag­test, ist schon wie­der bei mir – Du! Ich dan­ke Dir von Her­zen, Gelieb­te – so schnell gelangt es in mei­ne Hän­de, Du! – wir sind gar nicht so weit ent­fernt von­ein­an­der – ande­re sind viel wei­ter weg von zu Hau­se! Und mit den Her­zen sind wir uns doch ganz nahe! Du!! Näher geht es doch gar nim­mer! Eines hat im ande­ren glück­vol­le Ergän­zung gefun­den – uns[e]re Her­zen haben wir getauscht, uns[e]re Wesen sind inein­an­der ver­schlun­gen – wir kön­nen nicht mehr von­ein­an­der, wir kön­nen uns[e]res Lebens nur mehr recht froh wer­den Seit[‘] an Sei­te. Und solan­ge wir noch bei­de auf die­ser Erde leben, wird eines nach dem ander[e]n ver­lan­gen, heim­ver­lan­gen [sic] und suchen, bis wir ein­an­der wie­der­ge­fun­den haben. Wei­ter­le­sen!

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